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Abspaltung von den Stadtnomaden

Nicht alle Mitglieder der Stadtnomaden sind an den neuen Standort im Weyermannshaus umgezogen.

Der «Verein Alternative», der in Wohnwagen lebt, hat ein Gelände des Kantons in Worblaufen geräumt und sich im Weyermannshaus niedergelassen. Gemäss einer Vereinbarung mit Stadt, Kanton und Burgergemeinde dürfen die Stadtnomaden drei Monate lang an einem Ort bleiben. Diese Regel gilt so lange, bis die Stadt Bern eine Zone für experimentelles Wohnen schafft.

Nicht alle Nomaden sind aber ins «Weyerli» umgezogen. Eine Gruppe von vier Personen hat den Umzug verweigert und ist stattdessen an die alte Studerstrasse beim Viererfeld weitergezogen. Gemäss einer Mitteilung der Gruppe «Verein Flächenbrand» ist das «Weyerli» mit Schadstoffen und Lärmimmissionen belastet. Aus diesen Gründen habe die einstige Statthalterin Regula Mader (sp) im Jahr 2008 den Ort als Standplatz für die Stadtnomaden ausgeschlossen. Der «Verein Flächenbrand» will bis Ende Februar in der alten Studerstrasse bleiben. «Die Abmachung ist eine andere. Das wird nicht akzeptiert», sagt Peter Tschanz, Generalsekretär der städtischen Präsidialdirektion. (bob/bro)

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