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Abrissbirne für den Biberbau

Am Dienstag wurde die Biberburg im Bueberseeli abgerissen. Der Bau steht der Sanierung im Weg. Bis zuletzt war unklar, ob sich darin noch Tiere befinden.

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Noah Fend@noahfend

Noch in der Morgendämmerung trifft Dienstag früh unter dem beleuchteten Bundeshaus im Berner Marzili die Abriss-Crew ein. Wildhüter, Biberschutz, Projektleiter und ein Baggerführer sind gekommen, um das Eigenheim der Bueber-Biber abzureissen.

Demnächst beginnen im Marzili die Arbeiten am neuen Zuflusskanal von der Aare in das Bueberseeli. Weil der sogenannte Bueber ausgebaggert und nach der Sanierung wieder von Schwimmern benutzt wird, muss die Biberfamilie, die da seit fünf Jahren wohnt, Platz machen. Ihr Bau steht im Weg. Weiter aareaufwärts, rund 50 Meter oberhalb der Monbijoubrücke, wurde für 30000 Franken bereits im September ein künstlicher Ersatzbau errichtet, in den die Tiere nun umziehen sollen.

Der Bund

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