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Ab 2013 gibt es in Zollikofen mehr Geld für Politiker

In Zollikofen sollen die Löhne für das Gemeindepräsidium und den Gemeinderat erhöht werden. Die Vorlage kommt nächstes Jahr ins Parlament.

Der Lohn des Gemeindepräsidenten war in Zollikofen während Jahren Gegenstand von erbitterten Auseinandersetzungen. 2006 nahm das Stimmvolk die Initiative «150'000 Franken sind genug» an. Um den Zeitpunkt der Umsetzung wurde bis vor Bundesgericht gestritten. Erst dann stand fest, dass das Salär des Gemeindepräsidenten zu Recht per Oktober 2007 gekürzt worden war.

Nächstes Jahr finden in Zollikofen Wahlen für die Exekutive und das Parlament statt. Gemeindepräsident Stefan Funk (FDP) wird nach drei Amtsperioden definitiv nicht mehr antreten. Der Zeitpunkt sei ideal, sagte Vizegemeindepräsident Kurt Jörg (SVP) gestern an einer Medienkonferenz, um unabhängig von Personen eine Anpassung vorzunehmen. Derzeit beträgt das Gehalt für das Präsidium knapp 165'000 Franken, die Teuerung beläuft sich auf gegen 10 Prozent und durfte angepasst werden. Neu sollen mit Beginn der neuen Legislatur ab 2013 176'000 Franken gezahlt werden. Dieser Einstiegslohn kann sich bei Wiederwahl auf maximal 198'000 Franken jährlich erhöhen. Im Vergleich zu anderen Gemeinden und Städten wäre das in den Augen des Gemeinderats kein übertriebenes Salär. Der Gemeinderat ist sich jedoch bewusst, dass die Erhöhung Konfliktpotenzial bietet.

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