Zu späte Einsicht

Ein Kommentar zur Rolle des Gemeinderates bei den Worber Grossprojekten.

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Viele Ungereimtheiten, gravierende Mängel, hohe Kostenüberschreitungen und fehlendes Verhandlungsgeschick: Die Worber Parlamentarier stellen dem Gemeinderat bei seinen Grossprojekten kein gutes Zeugnis aus. Von den 1,6 Millionen Franken Mehrinvestitionen, die der Betrieb des Sport- und Freizeitzentrums Hofmatt benötigt, erfuhren die meisten Parlamentarier aus der Presse, ebenso von der Tatsache, dass das Überbauungsprojekt Dreiklang aus Kostengründen redimensioniert werden muss. Die Informationspolitik des Gemeinderats war intransparent, unzulänglich und ungenügend. Deshalb sprechen die Parteivertreter von links bis rechts von einem Vertrauensverlust. Das gemeinderätliche Eingeständnis, schwach kommuniziert zu haben, kam zu spät: Das Misstrauen des Parlaments gipfelte gestern darin, dass es die Prüfaufträge guthiess. Nun geht es nicht mehr nur um die Frage schlechten (Kommunikations-)Stils. Jetzt steht die Frage im Raum, ob der Gemeinderat auch schlecht gearbeitet hat. (Der Bund)

Erstellt: 29.03.2011, 08:39 Uhr

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