Warmbächliweg: Keine Priorität für gemeinnützigen Wohnbau

Auf dem Areal der Kehrichtverbrennungsanlage Warmbächliweg wird es dereinst kaum gemeinnützigen Wohnbau geben.

Die Chancen für gemeinnützigen Wohbau auf dem Areal der KVA Warmbächliweg sind nach dem Nein des Gemeinderates stark gesunken. (zvg)

Die Chancen für gemeinnützigen Wohbau auf dem Areal der KVA Warmbächliweg sind nach dem Nein des Gemeinderates stark gesunken. (zvg)

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Der Gemeinderat lehnt eine Motion von Ruedi Keller (SP) ab, der 70 Prozent der Fläche für gemeinnützigen und sozialen Wohnungsbau reservieren wollte. Keller wollte zudem eine kleinräumige Parzellierung festschreiben lassen, «damit sich verschiedene Wohnbauträger beteiligen können». Gemäss der Stadtregierung lassen die topografische Lage und der Verlauf des Stadtbachkanals aber eine Aufteilung in höchstens drei Parzellen zu. Zudem würden die genauen Rahmenbedingungen des Wohnungsbaus im Rahmen des Projektwettbewerbs festgelegt, hält der Gemeinderat fest.

Keller erhält nun Schützenhilfe vom Schweizer Verband für Wohnungswesen, dem Dachverband der gemeinnützigen Wohnbauträger. In einer Einsprache gegen die Zonenplanänderung verlangt der Verband einen Anteil von 50 Prozent für den gemeinnützigen Wohnungsbau. Die «Gemeinnützigen» garantierten, «dass bezahlbare Mieten für den Mittelstand gesichert werden können», heisst es in der Einsprache. (Der Bund)

Erstellt: 08.06.2011, 09:09 Uhr

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