Von der No-Go-Area zur «Bus-Stop&Go-Area»

Die Bushaltestelle vom Bollwerk soll auf die Schützenmatt versetzt werden. Dies fordern die Reitschüler. Am Samstag wollen sie deshalb eine provisorische Bernmobil-Säule einweihen.

Die Reitschule will die Bushaltestelle am Bollwerk auf die Schützenmatt verlegen.

Die Reitschule will die Bushaltestelle am Bollwerk auf die Schützenmatt verlegen.

(Bild: Franziska Scheidegger (Archiv))

Die Reitschüler wollen die Bushaltestelle vom Bollwerk in ihre Nähe holen – und möchten eine Versetzung des Bus-Stopps auf der Schützenmatte. Kommenden Samstag werden sie «einen Grundstein» für dieses Vorhaben legen und kurzerhand selber eine provisorische Bushaltestelle errichten.

Jürg Lüdi, Berner Künstler und Mitglied des Fördervereins Reitschule, habe dazu eigens eine hölzerne Bernmobil-Säule erschaffen. Dies schreibt die Reitschule in einer Medienmitteilung.

Postulat hängig

Mit der provisorischen Bushaltestelle wollen die Reitschüler Bus-Passagieren einen Vorgeschmack auf die Zukunft geben – aus der «No-Go-Area» solle eine «Bus-Stop&Go-Area» werden. Ein entsprechendes Postulat hatten die Stadträte Beat Zobrist (SP/Juso) und Peter Ammann (GLP) am 16. Februar 2012 eingereicht.

Die Postulanten fordern darin den Gemeinderat auf, die Idee der Verlegung der Bushaltestelle näher zu prüfen. In der Verlegung sehen sie eine Möglichkeit, «zur Aufwertung des heute gemiedenen ‹Unortes› beizutragen».

Nach Einschätzung der beiden Stadträte hätte diese Massnahme wenig Einfluss auf das Grossprojekt der Umgestaltung der Schützenmatte und könnte rasch realisiert werden.

rym/pd

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