Schlendern durch die Kaiserhaus-Passage

Das Kaiserhaus soll 2018 umgebaut werden, die eingemieteten Geschäfte haben die Kündigung erhalten. Ein Augenschein im ehemaligen Warenhaus der Gebrüder Kaiser.

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Weisser Marmorboden, etwas vergilbte Säulen, Glas und hochglänzender Chromstahl. Beim Schlendern durch die Kaiserhaus-Passage fühlt man sich ein bisschen, als wäre die stehen Zeit geblieben und Walkmans noch gang und gäbe.

Vor Kurzem haben die ansässigen Mieter die Kündigung erhalten. Die Nationalbank als Eigentümerin will die Immobilie ab 2018 umbauen – bereits sind erste Baugerüste installiert worden. Von den Neuerungsmassnahmen betroffen sind neben den eingemieteten Büros auch die Läden in der besagten Passage: Ein bunter und etwas kurioser Mix aus Boutiquen, Filialen von grossen Ladenketten und dem japanischen Restaurant Japigo.

Passage bleibt

Ansonsten finden sich im Kaiserhaus unter anderem zwei Schuhgeschäfte, ein Teppichladen, sowie Filialen von Cachet, Ex Libris, Max Mara, Kookai und Denner – letzterer ist bereits mit einer weiteren Filiale gegenüber an der Markgasse 44 vertreten.

Ein paar Geschäfte sind bereits ausgezogen und haben sich an einem neuen Ort niedergelassen. So liest man beispielsweise an den einstigen Schaufenstern vom Kinderkleiderladen Camini oder dem Edelstein- und Schmuckgeschäft Meda, dass diese bereits an anderen Standorten in der Stadt Bern zu finden seien.

Was nach dem Umbau geschieht und wer wirklich einziehen wird, ist noch unklar. Die Besitzerin wolle die Vergabe der Lokale erst später festlegen, wie sie am Mittwoch bekannt gab. Man möchte aus der Immobilie mehr herausholen und die Zahl der Läden reduzieren. Doch eines steht fest: Die Passage werde bleiben.

DerBund.ch/Newsnet

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