Noch einmal Entlassungen am Berner Burgerspital

Wegen des Umbauprojekts der «Burgerspittel» verlieren acht Personen ihre Stelle. Elf werden frühpensioniert.

Das Burgerspital in der Stadt Bern.

Das Burgerspital in der Stadt Bern.

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Die Burgergemeinde Bern entlässt zum zweiten Mal nach dem Frühling 2011 Mitarbeiter der Burgerspittel. Wie sie gestern mitteilte, werden acht Angestellte entlassen, elf frühpensioniert. Laut Mitteilung steht für die Betroffenen ein Sozialplan bereit.

Bereits im Mai 2011 baute die Burgergemeinde 18 Stellen ab. Seit vor zwei Jahren die Reorganisation und der Umbau der Burgerspitäler am Bahnhofplatz und im Viererfeld begann, sei die Zahl der Bewohner von 250 auf 145 zurückgegangen. Die Entlassungen seien die Reaktion auf diesen Rückgang, schreibt die Burgerkanzlei. In der Zwischenzeit habe es zudem ordentliche Abgänge gegeben, teilte auf Anfrage Stefanie Gerber Frösch mit, die Kommunikationsbeauftragte der Burgergemeinde.

Noch 134 Mitarbeitende

Nach dieser zweiten Entlassungstranche beschäftigen die Burgerspittel noch 134 Mitarbeitende. Für jene, welche ihre Stelle verlieren, will die Burgergemeinde Beratungen und Bewerbungstrainings ermöglichen. Die Kündigungsfrist kann ausserdem verlängert werden, wenn die Betroffenen keine neue Stelle finden. Das Betreuungsverhältnis in der Pflege wird auch nach den Stellenkürzungen zehn Prozent über dem vom Kanton verordneten Minimum liegen.

Nach den Umbauarbeiten werde die Zahl der Bewohner wieder zunehmen, heisst es in der Mitteilung. Damit würden wieder Arbeitsplätze geschaffen. (Der Bund)

Erstellt: 14.02.2012, 09:29 Uhr

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