Mit Erdbeeren und Riesenkristallen zum Besucherrekord

Das Naturhistorische Museum in Bern hat einen Besucherrekord erzielt. Nun will man zum führenden Naturmuseum der Schweiz werden.

Mit den Süssen, Roten zum Erfolg: Die Ausstellung «Erdbeeren im Winter» zählte laut Museumsverantwortlichen zu den Höhepunkten im Jahr 2012.

Mit den Süssen, Roten zum Erfolg: Die Ausstellung «Erdbeeren im Winter» zählte laut Museumsverantwortlichen zu den Höhepunkten im Jahr 2012.

(Bild: Manu Friederich)

Das Naturhistorische Museum in Bern hat einen Besucherrekord erzielt: Fast 128'000 Personen und über tausend Schulklassen besuchten das Museum im vergangenen Jahr. Zu den Höhepunkten zählte 2012 die Sonderausstellung «Erdbeeren im Winter - ein Klimamärchen», wie die Museumsverantwortlichen am Donnerstag mitteilten. Von März bis Mitte August war diese Sonderausstellung in Bern zu sehen, danach ging sie auf Tournee durch verschiedene Schweizer Museen.

Die schweizweit bekannten Riesenkristalle aus dem Planggenstockgebiet erhielten pünktlich zum Jahrestag Zuwachs. Seit Mai sind in der Ausstellung neu drei kostbare Quarz-Leihgaben zu bewundern. Für die Zukunft hat sich das Naturhistorische Museum der Burgergemeinde Bern Einiges vorgenommen. Gemäss der Vision in der Entwicklungsstrategie 2015 soll das Haus zum führenden Naturmuseum der Schweiz werden.

Das Museum soll über die Landesgrenzen der Schweiz hinaus für seine Ausstellungen, Sammlungen und wissenschaftliche Kompetenz bekannt sein, wie die Museumsverantwortlichen weiter schreiben. In den unterirdischen Sammlungsräumen des Museums lagern fast vier Millionen «Naturalien» verschiedenster Zeiten und Orte: vom Nashorn bis zum Nashornkäfer, von der Feder bis zum Fossil.

rym/sda

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