Menschenkette gegen Asylunterkunft

Am Mittwoch haben sich Aktivisten erneut zu einer Protestaktion vor dem Erlacherhof versammelt. Sie kritisieren die Unterbringung von Asylsuchenden in der Zivilschutzanlage Hochfeld.

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Am Mittwoch haben sich rund 20 Personen vor dem Erlacherhof versammelt, um eine Menschenkette zu bilden und so gegen die Unterbringung von Asylsuchenden im Zivilschutzbunker Hochfeld zu protestieren. Sie wollen gemäss Medienmitteilung «die Besitzer des Hochfeldbunkers blockieren», um einer «menschenverachtenden Politik und Profitmacherei» ein Ende zu setzen.

Besitzerin der Zivilschutzanlage ist die Stadt Bern. Die unterirdische Unterbringung von Asylsuchenden steht schon seit Längerem in der Kritik. «Das Leben im Bunker bedeutet ein Leben mit verminderten Rechten», lassen die Aktivisten in ihrer Medienmitteilung verlauten. Auch der Gemeinderat trage hier Verantwortung – schliesslich obliege es der Stadt, den Nutzungsvertrag mit dem Kanton zu kündigen.

Die Aktion ist bereits die sechste Protestaktion des «Bleiberecht-Kollektivs» und der Theater-Guerilla OJO. Um etwa 14.00 Uhr wurde die Menschenkette aufgelöst. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 28.08.2013, 14:07 Uhr

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