«Kurz frottiert»

«Kurz frottiert»: Fata Morgana in der Wüste des Wissens

Über das Online-Wissensspiel «SuperTschugger» der Kantonspolizei Bern.

(Manu Friederich)

(Manu Friederich)

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Täglich am Puls des Geschehens, täglich neue Begegnungen, täglich neue Herausforderungen – das verspricht die Polizei jungen Leuten, die sich für den Polizeiberuf interessieren. Kaum ein anderer Beruf sei so abwechslungsreich wie jener der Polizistinnen und Polizisten, schreibt die Polizei auf ihrer Internetseite. Wer Aspirant werden will, braucht nicht nur einen einwandfreien Leumund, hohe Sozialkompetenz und ein sicheres Auftreten. Gefragt ist auch eine gute Allgemeinbildung.

Seit zwei Wochen können Interessierte ihren geistigen Horizont im offiziellen Online-Wissensspiel «SuperTschugger» testen. Das Spiel richtet sich laut Mediendienst an mögliche Polizeianwärter und alle anderen Interessierten. Um «die besten Aspiranten für die Kantonspolizei Bern» zu gewinnen, seien auffällige, clevere und sympathische Massnahmen gefragt, schreibt die Werbeagentur Republica auf der Facebook-Seite «SuperTschugger». Sie hat das Quiz im Auftrag der Polizei umgesetzt.

Bereits bei den ersten Fragen wird klar, dass der «Eignungstest» nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ist: Wer «SuperTschugger» werden will, muss neben starken Muskeln auch etwas im Kopf haben. Wie viele Sitze hat der Kanton Bern im Nationalrat? Wie viele Verwaltungsbezirke zählt der Kanton? Wer mindestens neun von zehn Fragen aus den Bereichen Politik, Staats- und Verkehrskunde, Kunst, Kultur und Kurioses richtig beantworten kann, hat das «Zeug zum SuperTschugger». Aber Vorsicht: Kläglich scheitert, wer etwa Amnesie mit Begnadigung verwechselt und die Fata Morgana für eine Untergrundbewegung hält. Sowohl im virtuellen Leben wie bei der richtigen Polizeiarbeit. Wo kämen wir schliesslich hin, wenn unsere Polizisten im Alltag echte kriminelle Machenschaften nicht von Luftspiegelungen unterscheiden könnten? (Der Bund)

Erstellt: 21.07.2011, 09:10 Uhr

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