In was für einer Stadt leben wir eigentlich?

Wo beginnt Bümpliz? Wie lebt es sich im Ostring? Und was tut sich in der Unteren Altstadt? In der Serie «Quartierspaziergang» begleitet derbund.ch Quartierexperten – Bewohnerinnen und Bewohner – durch ihre Viertel.

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Hanna Jordi

Sie wurde schon als die schönste bezeichnet, die Stadt Bern. Eine, die sich dem Besucher in «bürgerlicher Gleichheit», «Egalität und Reinlichkeit» präsentiert, gebaut aus diesem «graulichen weichen Sandstein». Seit Goethe 1779 dieses Bern-Bild in einem Brief an Charlotte von Stein schilderte, und Bern noch nicht viel mehr war als eine von Weilern umkränzte Innenstadt, hat sich viel getan. Die Stadt breitete sich aus, aus Weilern wurden neue städtische Epizentren mit eigenem Charakter, die Stadt wurde zur Bundesstadt, ihre Altstadt zum UNESCO-Welterbe ernannt. Wie lässt sich dieser Ort fassen?

Für die Statistischen Dienste der Stadt Bern besteht die Stadt aus Daten, wahlweise abrufbar nach sechs Stadtteilen, 32 statistischen Bezirken oder 114 «gebräuchlichen Quartieren». Für die meisten Bernerinnen und Berner dürfte das Quartier die massgebliche Referenzgrösse sein: Das Quartier ist Bezugspunkt, sozialer Schmelztiegel – oder auch einfach Standort der Wohnung.

DerBund.ch/Newsnet will Berns Quartieren auf die Spur kommen: Wie hat sich das Viertel entwickelt, welches sind seine Glanzpunkte und Unorte, wie lebt es sich darin? Die Serie «Quartierspaziergang» stellt drei Mal pro Woche verschiedene Quartiere anhand eines Spaziergangs vor. Die Tourführer sind Quartierbewohnerinnen und -bewohner, alteingesessene oder frisch bekehrte, bekannte Gesichter oder graue Eminenzen.

Ergänzt durch die Daten der Statistikdienste der Stadt Bern (Erhebungsjahr 2012) ergibt sich in zehn Folgen ein – gezwungenermassen lückenhaftes – Mosaik, welches hilft, eine Antwort auf die folgende Frage zu finden: In was für einer Stadt leben wir eigentlich?

Die Serie beginnt heute Vormittag im Westen der Stadt: Der Soziologe und freie Journalist Lukas Neuhaus führt durch Bümpliz und erklärt, weshalb er nach jahrelangen Berührungsängsten die Postleitzahl 3018 plötzlich als Wohnort in Betracht zog.

DerBund.ch/Newsnet

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