Porträt

«Gewissenhaft muss man sich verstellen im Leben»

«Syt der öpper oder nämet der Lohn?»: Ihr spartanischer Lebensstil und ihr aristokratischer Dünkel machten aus Madame de Meuron einen Berner Mythos. Aber die Wahrheit dahinter ist voller Überraschungen, Brüche und Tragik.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Wenn Elisabeth de Meuron in den See stieg und schwamm, genoss sie die Freiheit; keine Kleider engten sie ein, sie konnte voller Kraft durch das Wasser gleiten. Im Sommer schwamm sie in Amsoldingen, im See auf dem Landsitz ihres Vaters, und hatte später immer gestrickte Badeanzüge in der Schublade, wenn Kinder zu Besuch kamen. Die Familie besuchte auch oft die Verwandten von Fritz im Freudheim am Gerzensee. Ebenso genoss sie Streifzüge durch die Schweizer Berge mit ihren Kindern.

Zerrissene Familie

Aber sie war auch fasziniert von der Politik, die ihr Vater und Bruder ins Haus brachten. Ihr Vater arbeitete vor dem 1. Weltkrieg als Genie-Oberst im Stabsbüro, reiste – als Gelehrter getarnt – in einer Kutsche der Schweizer Grenze entlang und erstattete Bericht. «Mein Vater ist theoretisch der Urheber der Internierten von 1914.» Er habe gemerkt, dass es für ein neutrales Land von Vorteil sei, wenn man den Kriegsparteien Kranke und Verwundete als Gefangene abnahm, «die ihnen nur im Weg waren».

Die Schweiz habe es so geschafft, «beiden Seiten genehm zu sein». Zwischen Elisabeth und ihrem Vater brach aber ein Graben auf, der gleichermassen die ganze Schweiz zu spalten drohte; derjenige zwischen Deutschschweiz und Welschschweiz. «Politisch war mein Vater ganz verbohrt deutschfreundlich und wütend auf die französische Schweiz, zu welcher ich durch meine Heirat mit meinem Vetter Meuron gehörte. Die Schweiz war im Gegensatz zum Krieg 1939 im Krieg 1914 am entzweibrechen vor Gehässigkeit.» Zu den politischen Zwistigkeiten im 1. Weltkrieg erschütterte ein folgenschweres Unglück die Familie.

Edelweiss und so Zeug

Die beste Freundin von Elisabeth de Meuron war Dora von Büren, die Tochter des Treuhänders der Familie von Tscharner. Sie wuchsen zusammen auf, Dora verfasste die Schnitzelbänke an Elisabeths Hochzeit und sass beim Festessen zwischen Fritz und Elisabeths Bruder Ludwig Samuel.

Elisabeth freute sich, als Dora ihren Bruder heiratete. So war ihre Freundin nie weit weg. Die Ehe wurde davon überschattet, dass der Bruder keine Kinder bekommen konnte, «durch einen Bruch im Leib, wo die junge Mutter das Büblein nur auslachte und ‹la colique› nannte und später als verheiratet nicht mehr trotz Operation in Stand gebracht werden konnte».

Elisabeths Bruder studierte Jurisprudenz und arbeitete an der Rechtsgeschichte des Simmentals, er recherchierte und zeichnete Pläne vom Schloss Rümligen, das er einmal übernehmen sollte. Er liebte die Blumen, sammelte und presste sie und legte sie als Glücksbringer in seine Bibel. «Ich fand Edelweiss und so Zeug, das sich mein Bruder als Trost hineingelegt hatte», schrieb Elisabeth.

Im Garten geschah 1919 das Unglück. Ludwig Samuel beugte sich über die Rosen, zupfte welke Blätter ab, rupfte am Löwenzahn, der sich zwischen die Blumen zwängte. Von oben rief ihn seine Frau, er erhob sich – eine Nuance zu schnell –, ein kurzer Schwindel, und er fiel rückwärts auf die Steinplatten des Gartenweges. Er starb an einem Schädelbruch.

Die Mutter, seit längerem krank, verkraftete den Tod ihres Sohnes nicht und starb wenige Tage später. Dora wollte bald darauf wieder heiraten. Damit verlor sie die finanziellen Ansprüche aus ihrer ersten Ehe; mit leeren Händen aber konnte sie nicht heiraten. So bat sie ihre Freundin um Geld. Elisabeth de Meuron setzte sich bei ihrem Vater ein, damit er ihr ein neues Leben ermöglichte. Die beiden Frauen blieben ihr Leben lang enge Freundinnen und verbrachten jede Woche einen Nachmittag zusammen im Casino in Bern.

Und plötzlich ist sie Alleinerbin

Drei Jahre vor dem Tod ihres Vaters 1926 liess sich Elisabeth de Meuron scheiden. Sie wurde zur Alleinerbin des grossen Tscharner-Vermögens – und betonte immer wieder, sie lasse sich von nun an von niemandem mehr etwas vorschreiben, da sie genügend Geld habe, um selbstständig zu leben. Selbstständig – und mithilfe ihrer Angestellten Margrit Bieri. Bis zu ihrem Tod arbeitete «Grittli» im Haushalt von Elisabeth de Meuron.

In den Briefen fand die Scheidung kaum Erwähnung. Fritz blieb immer «ihr Mann». Sie bat auch die Familie ihres Mannes, den Namen behalten zu dürfen: «La famille Meuron a été un bien dans ma vie . . .» Elisabeth de Meuron zog aus dem Haus am Münsterplatz aus, ihr Mann erhielt im neuen Wohnsitz im Vertmont in Bern vier Zimmer für seine Möbel. «Mein Mann kommt viel zu mir – und etwas wie Freude weckt es in mir, wenn er kommt, wenn ich allein bin. Nachher verrate ich ihn wieder, wie Petrus Jesus verriet, vor andern Leuten.»

Fritz erinnere sie manchmal an ein räudiges Hündlein, schrieb Elisabeth de Meuron einer Freundin. Die Verbundenheit mit ihrem Mann zeigte sich auch beim Tod von Fritz im Jahr 1959. Elisabeth organisierte die Begräbnisfeier bei sich. Ihr Mann, aufgebahrt zwischen seinen geliebten Möbeln und Vitrinen, umgeben von wenigen, aber ihm wohlgesinnten Menschen. Begraben wurde er in Gerzensee, «dans la plus stricte intimité».

Doch die Freundschaft änderte nichts daran, dass Elisabeth de Meuron unglücklich war und ihre Ehe bereute: «Ich bin einen grauenhaften Weg gegangen mit jungen zarten Füssen, denen alles unendlich weh getan hat und nachher das Entsetzen zu sehn, nun ist das Leben vorbei, nun ist der Zug verpasst.»

Der Sohn des Schusters

Nichts versprach nach dem 1. Weltkrieg eine grössere Freiheit als das Automobil. Nichts faszinierte Elisabeth de Meuron mehr als diese Verlockung. Sie scheute keine Mühen, um Auto fahren zu lernen. Wohl als eine der ersten Frauen fuhr sie mit ihrem eigenen Auto – einem cremefarbenen Lancia – durch Berns Strassen. Einem «Décapotable», das Lederverdeck wurde beim ersten Sonnenstrahl abmontiert. Die runde Vordertüre schloss mit einem feinen Klack, die Scheinwerfer lugten wie neugierige Augen über den Rumpf des elegant geschwungenen Autos.

Elisabeth de Meuron wollte auch ein eigenes Geschäft aufbauen, eigenes Geld verdienen. Sie fand alte, wunderschöne Stickmuster und suchte im Oberland Bäuerinnen, die Kleider nähten und bestickten; Elisabeth de Meuron verkaufte sie in der Stadt. Das Geschäft lief gut.

Eines Abends brachte Fritz einen Gast nach Hause. «Der Wiener» sah blendend aus und verwickelte Elisabeth in Kürze in ein Gespräch über Gott und die Welt und lieh ihr ein Buch über Jesus von Nazareth. Sie verliebte sich in den Österreicher. Er hätte sie gerne geheiratet, um mit ihr nach Übersee auszuwandern. Doch Elisabeth de Meuron konnte sich nicht vorstellen, mit dem «Schusterssohn» zu gehen, der «eine grosse Meinung von sich selber» hatte. «Als geschiedene Frau ist es nicht leicht, und wieder heiraten auch nicht, wenn man schweres Bernerblut in den Adern hat.» Auch ihr Abstecher in die Geschäftswelt endete mit einer Enttäuschung. Da Elisabeth de Meuron wenig Ahnung von den gesetzlichen Bestimmungen hatte, sich auch nicht darum kümmerte, wurde ihr die Weiterführung des Geschäfts untersagt.

Weltfremd und menschenscheu

Elisabeth de Meuron verkannte auch die gesellschaftlichen Folgen einer Scheidung. Ihr Sohn Roger wurde ihr weggenommen. Er musste in ein Internat nach Zuoz. «Das Gericht ist schlecht für uns Frauen in dieser Frage der Söhne ... Ich bin fast daran verrückt geworden, meinen Bub nicht zu haben ... Ich glaube nicht, dass die Leute ahnten, was ich litt, und jetzt bin ich durch alles das weltfremd und menschenscheu geblieben.» Sie gab sich und ihrer «Dummheit und Schwachheit» die Schuld an der Situation und dachte gar über Selbstmord nach, wofür ihr aber der Mut fehle.

Als Roger ins Internat nach Zuoz gehen musste, plagte ihn das Heimweh so stark, dass er sich eines Abends zu Fuss auf den Heimweg machte, der Bahnlinie entlang. So würde er irgendeinmal Bern erreichen. Ein Zugführer sah den Buben an den Gleisen und schlug Alarm. Tief in der Nacht fand die Polizei Roger mitten in einem Tunnel. Er musste zurück nach Zuoz. Die Ferien durfte der ruhige und feinfühlige Knabe in Bern verbringen. Das Verhältnis zu seiner Mutter war schwierig, oft gab es Streit. Elisabeth de Meuron hatte das Gefühl, ihre Kinder wären ihr feindselig gestimmt.

Nach der Schulzeit studierte Roger Ingenieur-Agronom. Sein Traum: die Landwirtschaft in Rümligen. Doch seine Mutter war dagegen, ebenso wie gegen die Heiratspläne des 30-jährigen Sohnes. Kurz nach dem Jahreswechsel 1939 hielt Elisabeth de Meuron in Rümligen eine grosse Einladung. Während sich die Gesellschaft vergnügte, erschoss sich Roger unten im Kellergewölbe mit seiner Ordonnanz-Pistole.Als seine Mutter ihn zum letzten Mal sah, hatte er Tränen in den Augen und ging weinend zu den Hunden. Sie fand ihn als Erste, «mit trotzigem Mund und dem vielen Blut und dem lebendigen glänzenden jungen Kraushaar». Sie trug ihn zusammen mit dem Arzt auf eine Bank, sie betteten ihn hin «und machten, dass es steif und würdig und einfach aussah». Sie sprach wenig über den Tod ihres Sohnes, erwähnte ihn aber in Briefen. «Er ist in Verbitterung von mir gegangen, sein ganzes Leiden ist eine Anklage gegen seine Eltern, ja und es ist noch viel anderes für ein aristokratisches Damengehirn wie das meinige vererbt und anerzogen – viel viel zu gross, zu furchtbar. Alles habe ich in mir verkapselt ...» Sie habe nicht anders gekonnt, «bis sehr viel zu Grunde ging. Stürme und Schiffbrüche».

Elisabeth de Meuron erwähnte aber auch medizinische Gründe für den Selbstmord. Roger war an Typhus erkrankt, ein Antibiotikum dagegen noch nicht gefunden. In der Folge hätten ihn immer stärkere epileptische Anfälle geplagt. «Meinem Sohn blieb nichts anderes übrig, als es zu tun. Er tat es an einem Tag, wo es ihm besser ging mit letzter Kraft, pünktlich, ordentlich, ruhig.»Elisabeth de Meuron war einerseits überzeugt, dass es für Roger keinen anderen Ausweg gab, andererseits fühlte sie sich schuldig: «Ich und mein Sohn verzeihen mir nie.» Selbstmörder durften nicht auf dem Friedhof begraben werden, so wurde er im Park in Rümligen beigesetzt.

Sie färbte alle ihre Kleider und kleidete sich ab 1939 nur noch in Schwarz. Sie liess sich immer wieder die gleichen schwarzen Röcke, Schuhe und Mäntel nähen und sie trug grosse schwarze Hüte, auch Männerhüte. Mut brauchte es, sich nicht mehr um die Moden zu kümmern, praktisch war es, in diesem Zwiebel-Prinzip zu leben. Und vor allem: Sie formte so ihre Maske, ihre Schutzmauer: «Die Form wird für mich zur Religion. ( ... ) Man wählt besser eine äussere Form und hält sich dran.» Sie legte ihre Rolle fest: «Pose ist gar keine solche Sünde, gewissenhaft muss man sich verstellen im Leben, damit man aussieht, wie man sein will, oder damit man in den Rahmen passt.»

Ein Engel des Lichtes

Als der 2. Weltkrieg begann, befreundete sie sich mit dem Berner Kunsthalle- und späteren Kunstmuseums-Direktor Max Huggler und fand in ihm einen engen Vertrauten. Sie lud Huggler zu sich ins Schloss Amsoldingen oder nach Rümligen ein. «Für Rümligen oder für mich oder für sich sollten Sie das nächste Weekend mit 2 oder 3 Nächten frei halten. Es ist noch ganz anständig hier in der Verwilderung des Landes im Winter.»

Den Theologen und Kunsthistoriker bezeichnete sie als «Engel des Lichtes», bat ihn, Weisheit zu bringen und mit der besten Seele für die Nacht zu kommen. Sie diskutierten am Kaminfeuer nächtelang über Gott, Chagall oder Hodler, Rilke oder Thomas von Aquin.

Ob auf Englisch, Französisch oder Deutsch, Elisabeth de Meuron las die aktuellen Bücher. Gemeinsam luden sie Professoren, Pfarrer oder Politiker, Diplomaten, Offiziere oder Künstler ein. Es war Krieg. «Per Express die verbotene Frucht eines Stück Züpfe aus Mehl eines ländlichen Freundes und Eier und Milch und Butter von Rümligen. (Die Bundesräte verbieten Züpfenbacken).» Huggler engagierte sich bei «Heer und Haus», einer von General Guisan initiierten Sektion der Schweizer Armee und Werkzeug der Geistigen Landesverteidigung.

«Geistige Blutspender»

Mit Interesse verfolgte Elisabeth de Meuron die Weltpolitik und beherbergte immer wieder Truppen der Schweizer Armee in Rümligen. Sie stellte auch Heer und Haus eine Liegenschaft zur Verfügung. Ab 1941 hatte diese Organisation die Aufgabe, die Bevölkerung aufzuklären und zur Meinungsbildung in der Demokratie beizutragen, als Gegenpol zur Propaganda der antidemokratischen Rechten. Elisabeth de Meuron interessierte sich sehr für die sogenannten Wehrbriefe und Vorträge. «Heer und Haus haben wirklich einen Sinn, sie geben Erbauung, sind vielleicht geistige Blutspender.» Sie hatte aber auch Meinungsverschiedenheiten mit der Organisation, da sie sich auch für den Nationalsozialismus interessierte.

Die Ideologie der von Geburt an höheren oder minderen Menschen oder das Gesetz des Stärkeren unterschied sich wenig vom aristokratischen Denken ihrer Erziehung. Ihr gefielen die propagierten grossen, starken, blonden Arier. Sie unterhielt Kontakte zu deutschen Nazis in der Schweiz, beispielsweise zu Hans-Sigismund Freiherr von Bibra, der 1936 als Gesandtschaftsrat in die deutsche Gesandtschaft nach Bern kam und Landesgruppenleiter der NSDAP in der Schweiz wurde. Er versuchte, seine Landsleute in der Schweiz für die Partei zu rekrutieren. In einem Brief um 1940 schrieb Elisabeth de Meuron, dass sie von Bibra «den Schlüssel gebe für den Keller und Garten» an der Junkerngasse. Bibras politische Einstellung war ihr bekannt.

Die Rolle des deutschen Gesandten Otto Carl Köcher, der ab 1937 in Bern das Deutsche Reich vertrat, schien Elisabeth de Meuron dagegen nicht gekannt zu haben, obwohl seine Nazifreundlichkeit bekannt war. «Es ist alles nicht so sauber, wie die Bundesräte und Sie und ich dachten und das geringe Volk war vielleicht näher bei der Wahrheit als wir. Warum fürchtet sich Köcher so sehr, nach Deutschland zurück? ... Wenn er mutig ist und nicht über die Grenze will, dann war er mehr als Diplomat in der Schweiz, dann war er aktiv von der Partei wie Bibra», schrieb sie nach Kriegsende. Köcher interessierte Elisabeth de Meuron als Hundebesitzer: Er schenkte ihr Alya, den ersten Barsoi, ein weisser russischer Windhund. Die Hündin bekam Junge, und die Windhunde wurden später zum Erkennungsmerkmal von Madame de Meuron.

Keine Schublade passte

Elisabeth de Meuron war keine Nazi-Sympathisantin. Sie fand selten etwas nur gut oder nur schlecht. Sie pickte heraus, was ihr sinnvoll erschien, und fand im gleichen Atemzug vernichtende Worte. Sie konnte gleichzeitig widersprüchliche Meinungen vertreten – und liess sich so in keine Schublade stecken. Sie las Churchill und war von ihm angetan: «Churchill wirkt im Buch anders als in der Zeitung. ... Man denkt, er wäre ein Diktator besser als Hitler und Mussolini und dabei erreicht er praktisch fast nichts. Er hat keine Stosskraft ... Churchill – die Klugheit der Menschen.»

Je länger der Krieg dauerte, desto mehr Kontakte hatte Elisabeth de Meuron auch mit Internierten, sie lud Partisanen oder Kommunisten zu sich nach Rümligen ein. Sie durchschaute die Gräuel des Krieges: «Wahre Teufel sind die Deutschen, Menschen wie Material, wie Vieh zu handhaben und der Angst der Menschen zu spotten.»

Elisabeth de Meuron nahm «im Kutscherzimmer, im Glettistübli» und anderen freien Zimmern Internierte für einige Urlaubstage auf, die sonst armselig in Lager leben müssten. «Die Internierten sind wie Gefangene gehalten und reisen nur mit allerlei kleinen Betrügereien, haben Examen zu bestehen, sind hungrig weil 9 Mahlzeitencoupons für den Monat. Rümligen bedeutet ihnen vermutlich nicht viel, aber die Aussicht von 2–3 Tagen Freiheit und Einsamkeit mehr.» (Der Bund)

Erstellt: 19.01.2014, 07:14 Uhr

Artikel zum Thema

«Als Wirbelwind bin ich geboren»

Schwarzer Mantel, grosser Hut, Hörrohr und Windhunde: Die Berner Aristokratin Madame de Meuron ist als Unikum in die Berner Geschichte eingegangen. Hinter diesem Schwarz-Weiss-Bild kommt eine Person voller Neugierde und Lebenslust zum Vorschein, die sich hinter einem selbst gezimmerten Klischee verbarg. Mehr...

Madame de Meuron – die Serie

Hintergrund der dreiteiligen «Bund»-Serie von Karoline Arn bildet ihre Arbeit an einer Biografie zu Elisabeth de Meuron-von Tscharner. Grundlage sind die Briefbestände in der Burgerbibliothek Bern. Einen tieferen Einblick in das Leben von Elisabeth de Meuron ermöglicht hat vor allem ihre Enkelin Barbara Hegner.

Die Autorin Karoline Arn ist Historikerin und arbeitet als Redaktorin bei Radio SRF. Sie ist mit dem Urgrossneffen von Fritz de Meuron verheiratet. Die letzte Folge der Serie erscheint am 25. Januar. Das Buch über Elisabeth de Meuron wird voraussichtlich im Herbst 2014 im Zytglogge-Verlag erscheinen.

Werbung

Immobilien

Kommentare

Abo

Das digitale Monatsabo für Leser.

Nutzen Sie den «Bund» digital ohne Einschränkungen. Für nur CHF 32.- pro Monat.
Jetzt abonnieren!

Die Welt in Bildern

Festival vereint die verschiedenen Kulturen des Landes: Eine Frau singt und tanzt bei einem Strassenfest in Südafrika in einem traditionellen Kleid. (14. Dezember 2018)
(Bild: Rajesh JANTILAL) Mehr...