«Ein neuer Club würde das Quartier belasten»

Der Wasserwerk Club muss weiter nach einer neuen Lokalität suchen. Nachdem der Einzug ins Galgenfeld schon vermeldet wurde, legte die Burgergemeinde das Veto ein.

Der Wasserwerk Club wird nicht vom Matte-Quartier (Bild) ins Galgenfeld ziehen.

Der Wasserwerk Club wird nicht vom Matte-Quartier (Bild) ins Galgenfeld ziehen.

(Bild: Franziska Scheidegger)

Als zu Jahresbeginn vermeldet wurde, dass der Wasserwerk Club eine Lokalität in der Industriezone Galgenfeld gefunden habe, war Club-Betreiber Albert Gomez zuversichtlich. Ein paar Monate später ist die Ernüchterung gross: Zwar war Gomez mit dem Vermieter der Liegenschaft am Libellenweg einig geworden, doch dann legte die Burgergemeinde Bern Ende April das Veto gegen die Änderung im Nutzungsplan ein. Das ist ihr Recht, weil sie im Galgenfeld das das Baurecht innehat.

Auf Anfrage nennt Burgergemeinde-Mediensprecherin Stefanie Gerber mehrere Gründe für die Absage: Erstens entstehe ein Mehrverkehr, der zusätzlichen Lärm mit sich bringe. Zweitens fehle es an Parkplätzen. Schon bei den SCB-Spielen, die in der Nähe stattfinden, werde das Quartier übermässig belastet. «Das Galgenfeld ist nicht nur eine Industriezone, wie es im Zonenplan heisst – es ist auch Wohngebiet. Ein neuer Club würde das Quartier zusätzlich belasten.»

Albert Gomez ist enttäuscht: «Wenn man sogar in der Industriezone keinen Club aufmachen kann, wo soll man es dann noch versuchen?» Weil die Absage sehr klar sei, will der Club-Betreiber nicht gegen die Entscheidung vorgehen. Nun müssen neue und innovative Ideen her. Gomez kann sich beispielsweise vorstellen, eine Kollaboration mit einem bestehenden Club einzugehen. Wie es im Detail aussehen soll, ist aber unklar.

DerBund.ch/Newsnet

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