Die Bieridee ist wahr geworden

Am Breitenrainplatz gibt es ab Freitag eine neue Möglichkeit zum Einkehren: Das Lokal Barbière serviert Eigenbräu in der alten Jura-Apotheke.

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Hanna Jordi

Im Hinterzimmer ist der Gerstensaft aufgesetzt, im Keller gärt das Eigenbräu, vor der Türe glänzen die Tische an der Sonne: Im «Barbière», dem neuen Lokal am Breitenrainplatz, ist so gut wie alles bereit für die Eröffnung am Freitag. Bloss die Zapfhähne, welche die lange Holzbar im Innern der ehemaligen Jura-Apotheke ergänzen sollen, fehlen bei der Vorbesichtigung am Donnerstag noch – sie werden soeben lackiert.

«Der Breitenrainplatz kann einen neuen Quartiertreffpunkt gut gebrauchen», sagt Marcel Graf, der die Bar gemeinsam mit fünf Freunden erdacht und aufgezogen hat. Nach einer langen Planungsphase und einem Baubewilligungsverfahren, das sich aufgrund von Einsprachen aus der Nachbarschaft in die Länge zog, ist die «Bieridee» der sechs Gründer wahrgeworden: Die beiden Braumeister Matthias Kernen und Christoph Häni kreieren mit ihren selbst zusammengeschraubten Maschinen Biere und Ales – neben dem gängigen Hellen gerne auch «alte englische und belgische Sorten, neu interpretiert» – und die Gäste können sie vor Ort verkosten.

«Kein Pub»

Die Biere stehen im Zentrum, doch Graf stellt sogleich klar: «Wir sind kein Pub. Wir wollen gute Getränke und feines Essen in einem schönen Ambiente bieten.» Der Innenraum ist im Vergleich zur alten Apotheke luftiger und moderner geworden: Sichtbackstein, gedeckte Farben, grosse Fenster prägen das Interieur. An den Tischen können sich die Gäste an Mittagsmenus und Fingerfood gütlich tun.

Erfahrungen in der Gastronomie bringt nur einer der neuen Gastgeber mit: Felix Erb hat den «Konkurrenzbetrieb» Vetter Herzog an der Herzogstrasse mitbegründet. Die sechs Barbière-Männer hoffen nun, dass das Wetter zugunsten ausgedehnter Bierabende im Freien noch eine Weile hält – und dass die Quartierbevölkerung das neue Angebot gut aufnimmt. Christoph Stotzer ist zuversichtlich: «Während der Umbauphase haben ständig Leute vorbeigeschaut und sich erkundigt, was hier am Entstehen ist. Die Vorfreude ist schon mal da.»

DerBund.ch/Newsnet

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