Burgergemeinde streicht 18 Stellen im «Burgerspittel»

Die Sanierung der beiden «Burgerspittel» hat Folgen für das Personal: 18 Stellen werden abgebaut.

Das Burgerspital am Bahnhofsplatz. (Archiv: Franziska Scheidegger)

Das Burgerspital am Bahnhofsplatz. (Archiv: Franziska Scheidegger)

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Weil die Zahl der Bewohner gesunken ist, erhalten 18 der 204 Mitarbeitenden die Kündigung. Sieben Angestellte gehen frühzeitig in Pension. Wegen der Umbauten seien seit längerer Zeit keine neuen Bewohner mehr aufgenommen worden, teilte die Burgergemeinde Bern gestern mit. Die Zahl der Bewohner im Burgerspital am Bahnhofplatz und im Burgerheim im Viererfeld hat sich von 250 auf 165 per Ende März verringert.

Dieser Bestand werde wegen der weiteren Bauarbeiten weiter sinken, aber nach erfolgter Sanierung wieder wachsen, hält die Burgergemeinde fest. Dann würden auch wieder neue Arbeitsplätze geschaffen.

Sozialplan für Entlassene

Für die betroffenen Mitarbeitenden liege ein Sozialplan vor. Die Burgergemeinde sei überdies bereit, die Kündigungsfrist zu verlängern, wenn eine gekündigte Person innerhalb der ordentlichen Frist keine neue Stelle findet.

Am Standort Viererfeld steht nun der Neubau des Westbaus kurz vor der Fertigstellung, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Anfang Juli werde das umgebaute Haus dem Betrieb übergeben. In einer nächsten Etappe werde im Viererfeld das Scheibenhaus umgebaut. Der Betrieb am Bahnhofplatz werde zunächst auf ein Stockwerk reduziert.

Neu unter gleicher Führung

Das Burgerspital und das Burgerheim sollen gemäss früheren Angaben fusioniert und für 109 Millionen Franken umgebaut werden. Die beiden Institutionen werden unter einer einheitlichen Führung betrieben, beide Standorte bleiben erhalten. Die Investitionen verteilen sich auf die gesamte Bauzeit bis 2014.

Vor seiner Amtsübergabe hatte der damalige Burgergemeindepräsident Franz von Graffenried angetönt, dass die Zusammenlegung von Burgerspital und Viererfeld nicht nur finanziell ein grosser Brocken sei, sondern auch an das Personal der beiden Institutionen mit unterschiedlichen Betriebskulturen hohe Anforderungen stelle. (mdü/sda)

Erstellt: 18.05.2011, 06:46 Uhr

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