Bettwanzen und Mäuse in der Asylunterkunft

In der unterirdischen Asylunterkunft Hochfeld in der Stadt Bern tummeln sich Mäuse und Bettwanzen.

Unhygienische Zustände: Im Hochfeld sollen sich die Mäuse und Bettwanzen tummeln.<p class='credit'>(Bild: Adrian Moser)</p>

Unhygienische Zustände: Im Hochfeld sollen sich die Mäuse und Bettwanzen tummeln.

(Bild: Adrian Moser)

In der unterirdischen Asylunterkunft Hochfeld in der Stadt Bern tummeln sich Mäuse und Bettwanzen. Offenbar soll es schon vorgekommen sein, dass ein Bewohner der Unterkunft mit einer toten Maus im Bett aufwachte, welche er versehentlich im Schlaf erstickt hatte. Das zumindest schreibt Stadträtin Christa Ammann (Alternative Linke) in einer dringlichen Interpellation an den Gemeinderat.

Vom Bettwanzenbefall seien viele Flüchtlinge betroffen, der Befall werde offensichtlich zu wenig bekämpft. Das Ungeziefer würde zudem durch den Transfer der Asylsuchenden in weitere Unterkünfte verbreitet. Stadträtin Amman will nun vom Gemeinderat wissen, weshalb die Betreiber der Unterkunft nichts unternähmen gegen den Wanzenbefall. Und sie will wissen, inwieweit die Stadt als Vermieterin mitverantwortlich sei für die hygienischen Zustände in der Unterkunft.

Martin Albrecht, Generalsekretär der Direktion Sicherheit, Umwelt und Energie sagt, dass der Gemeinderat die Interpellation im Detail noch beantworten werde. Gemäss den ihm vorliegenden Informationen seien die Betreiber aber seit Wochen daran, die Schädlinge zu bekämpfen.

gum

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