Bettwanzen im Hochfeld – und keine befriedigenden Antworten

Bettwanzen und andere hygienische Missstände in der Notunterkunft Hochfeld: Die Alternative Linke (AL) hatte dazu eine dringliche Interpellation mit Fragen eingereicht.

Die Hygiene leidet in der Notunterkunft Hochfeld.

Die Hygiene leidet in der Notunterkunft Hochfeld.

(Bild: Franziska Scheidegger)

Markus Dütschler

Mit der Antwort des Gemeinderats war gestern Abend nicht nur die AL unzufrieden. Manche beantworte er gar nicht, etwa jene, wie lange das Asyl-«Provisorium» noch dauere. Ein «Schwarzpeter-Spiel» sei es, garniert mit Sprüchen des kantonalen Polizeidirektors («Negerbuebli»), welche vom eigenen Versagen ablenken sollten.

Erich Hess (SVP) fand, er habe im Militär oft in Zivilschutzanlagen geschlafen, für saubere WCs seien auch die Benutzer verantwortlich. Aber man wisse ja, dass der Kammerjäger bei Ausländern öfter . . . Da ging Ratspräsidentin Tania Espinoza (GFL) dazwischen: «Erich, das ist grenzwertig.» Indigniert ob Hess’ Votum, riet Pascale Rub (FDP) dem Rat: «Stellt die Fragen bei den zuständigen Stellen, alles andere ist Polemik.»

Der Bund

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