«Bern Europaplatz» statt Ausserholligen

Die Haltestellen des öffentlichen Verkehrs beim Autobahnviadukt in Ausserholligen erhalten einen neuen Namen: Neu heissen sie alle «Bern Europaplatz».

Neuer Platz, neuer Name: Aus den diversen Haltestellen mit dem Namen Ausserholligen wird «Bern Europaplatz».

Neuer Platz, neuer Name: Aus den diversen Haltestellen mit dem Namen Ausserholligen wird «Bern Europaplatz».

(Bild: zvg)

In Bern-Ausserholligen erhalten mit dem Fahrplanwechsel mehrere Haltestellen des öffentlichen Verkehrs einen neuen Namen. Ab 14. Dezember werden sie alle nach dem Berner Europaplatz benannt, an dem sie sich befinden.

Die heutigen S-Bahn-Haltestellen «Ausserholligen SBB» und «Ausserholligen GBS» heissen ab diesem Tag «Bern Europaplatz». Die Bus- und Tramhaltestelle «Ausserholligen Bahnhof» wird «Europaplatz Bahnhof» genannt. Das teilte die Stadt Bern am Dienstag mit.

Grund für die Umbenennung ist, dass Mitte Dezember am Europaplatz das «Zentrum Europaplatz» mit Läden, Wohnungen, Hotel und Haus der Religionen eröffnet wird. Ausserdem befinden sich dort schon Institutionen wie die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) des Bundes und das Bildungszentrum für Pflege.

An diesem Platz ansässige Institutionen haben laut der Stadt Bern eine Umbenennung der Haltestellen gewünscht, und die Stadt wollte der sich zunehmend bildenden Identität des Europaplatzes Rechnung tragen. Ihr zufolge braucht der drittwichtigste Umsteigeknoten des öffentlichen Verkehrs in Bern auch eine eindeutige Bezeichnung.

Die Stadt Bern beantragte deshalb dem Bundesamt für Verkehr den Namenswechsel, und dieses stimmte zu.

S-Bahn-Linie 1 hält ab Frühling 2015

Der Verkehrsknoten «Bern Europaplatz» wird im Frühling 2015 noch wichtiger: Ab diesem Zeitpunkt werden dort neu die Züge der S-Bahn-Linie 1 halten. Diese Linie zwischen Freiburg und Thun ist nach Angaben der Stadt Bern die S-Bahn-Durchmesserlinie mit den meisten Passagieren. Dass sie in Ausserholligen respektive eben am Europaplatz hält, ist laut der zuständigen Gemeinderätin Ursula Wyss ein altes Anliegen der Stadt Bern.

zec/sda

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