Alte Filter aus Luzern fürs «Mubeeri»-Bad

Das Hallenbad Hirschegraben soll im Sommer 2015 notsaniert werden. Es erhält dann einen Occasionsfilter aus Luzern.

Dem Hallenbad Hirschengraben steht eine Notsanierung bevor.

Dem Hallenbad Hirschengraben steht eine Notsanierung bevor. Bild: Valérie Chételat

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Die Stadt Bern will im Hallenbad Hirschengraben eine Occasionfilter­anlage aus dem umgebauten Hallenbad Luzern einbauen. Sie hat den Auftrag in der Höhe von 320'000 Franken freihändig an die deutsche Produktionsfirma der Anlage vergeben, wie aus der Publikation der Vergabe hervorgeht.

Die Mitarbeitenden der Firma für Wasseraufbereitungstechnik aus dem ­baden-württembergischen Wertheim müssen die Anlage demontieren und «entsprechend der Grösse der Einbringungsöffnung im Hallenbad Mubeeri» zerlegen und wieder einbauen. Diese «speziellen fachtechnischen Arbeiten» könnten nur durch die Lieferfirma des Produkts durchgeführt werden, begründet Hochbau Stadt Bern (HSB) die freihändige Vergabe.

Der Gemeinderat hatte vor Jahresfrist einen Kredit von 2,15 Millionen Franken zur Notsanierung des Hallenbades Hirschengraben genehmigt. Damit will er das sanierungsbedürftige Bad aus den 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts betriebstauglich halten, bis im Jahr 2020 die neue 50-Meter-Schwimmhalle im Neufeld oder im Mittelfeld eröffnet wird. Der Gesamtkredit könne eingehalten werden, versichert eine HSB-Sprecherin auf Anfrage.

Die Kosten für die Occasion­filteranlage seien «günstig». Die Ausschreibung einer neuen Anlage wäre auf jeden Fall «wesentlich teurer» gewesen, sagt die Sprecherin. Nach Angaben von HSB wird die Notsanierung im Sommer 2015 erfolgen. Sie soll «bis zu sechs Monate» dauern, wie Gemeinderat Alexandre Schmidt (FDP) vor Jahresfrist ­gegenüber dem «Bund» sagte. (Der Bund)

Erstellt: 22.11.2014, 13:40 Uhr

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