80 zusätzliche Plätze im Hochfeld

Die Stadt stellt in der Zivilschutzanlage Hochfeld weitere 80 Plätze für Asylsuchende zur Verfügung.

Zusätzliche Betten: Die Zivilschutzanlage Hochfeld.

Zusätzliche Betten: Die Zivilschutzanlage Hochfeld. Bild: Franziska Scheidegger

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Die Stadt Bern entspricht einer Bitte des Kantons und stellt ab sofort in der Zivilschutzanlage Hochfeld weitere 80 Plätze für Asylsuchende zur Verfügung. Damit steigt die Aufnahmekapazität in dieser Anlage im Berner Länggassquartier auf 160.

Die Betreuung der neuen Asylsuchenden übernimmt ebenfalls die Firma ORS Service AG, wie die kantonale Polizei- und Militärdirektion am Mittwoch mitteilte. ORS ist schon seit Anfang Jahr für den Betrieb der Anlage Hochfeld zuständig. Damals wurde diese zur vorübergehenden Asylbewerberunterkunft.

Über 500 Betten

Notunterkünfte wie jene in Bern sind nötig, weil der Bund den Kantonen weiterhin viele Asylsuchende zuweist. Das schreibt die kantonale Polizei- und Militärdirektion. Bisher mussten deshalb im Kanton Bern sechs Notunterkünfte mit insgesamt über 500 Betten in Betrieb genommen werden.

(bs/sda)

Erstellt: 07.03.2012, 17:00 Uhr

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