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30'000 Personen wagten sich vor dem Bundeshaus aufs Glatteis

Mit dem Saisonende der Kunsteisbahn vor dem Bundeshaus kommt die Erfolgsbilanz: 30'000 Personen haben seit Silvester das Eis gestürmt.

Kunsteisbahnromantik: Das Glatteis vor dem Bundeshaus zog bis gestern viele Leute an.
Kunsteisbahnromantik: Das Glatteis vor dem Bundeshaus zog bis gestern viele Leute an.
Manu Friederich
Kinder wie Erwachsene vergnügten sich auf der polierten Fläche.
Kinder wie Erwachsene vergnügten sich auf der polierten Fläche.
Adrian Moser
Bis dahin heisst es: Adieu Kunsteisbahn, bis zum nächsten Jahr.
Bis dahin heisst es: Adieu Kunsteisbahn, bis zum nächsten Jahr.
Manu Friederich
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Nach sechswöchiger Betriebszeit schloss die Anlage am Sonntagabend ihre Tore. Die privaten Veranstalter der Firma Honorem GmbH zogen ein positives Fazit. «Die Rechnung schliesst mit einer schwarzen Null ab», teilten sie am Montag mit. Möglich geworden sei dies dank den Sponsoren und Gönnern sowie «grossem persönlichem Einsatz der Organisatoren».

Der Betrieb der Eisbahn wird für die kommenden Jahre neu ausgeschrieben. Auch Honorem will sich bewerben. Wer den Zuschlag erhält, darf die Eisbahn während den kommenden drei Jahren betreiben und erhält dazu noch eine Option für zwei zusätzliche Jahre.

Aus der Not eine Tugend gemacht

Die Idee für die Eisbahn auf dem Bundesplatz wurde seinerzeit aus der Not geboren: 2007 wurde auf der Allmend das Eishockeystadion saniert, weshalb die Aussenbahn nicht für den öffentlichen Eislauf zur Verfügung stand. Als Ersatz wurde eine mobile Eisbahn vor dem Bundeshaus aufgebaut.

Das Projekt war so erfolgreich, dass es in den Folgejahren weitergeführt wurde. Rund 30'000 Personen wagten sich pro Saison aufs Glatteis. Letzten Winter gab es keine öffentliche Eisbahn mehr, nachdem eine Finanzierung auf privater Basis gescheitert war.

Diesen Winter nun sprang die Firma Honorem ein, der unter anderem FDP-Stadtrat Mario Imhof und Ex-Parlamentarier Jimy Hofer angehören. Sie operierten nach eigenen Angaben mit einem Gesamtbudget von etwa 400'000 Franken.

SDA/hjo

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