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200 protestieren gegen Polizeieinsatz

Eine spontane Kundgebung gegen die «Polizeigewalt» am Samstag hat gut 200 Personen mobilisiert. Wegen der Demonstration wurde das Bundeshaus kurzzeitig abgeriegelt.

Der spontane Demonstrationszug in der Spitalgasse.
Der spontane Demonstrationszug in der Spitalgasse.
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«Morgen gehts weiter, gegen den brutalen Polizeieinsatz vom 17.10. in Bern», schreibt die Revolutionäre Jugendgruppe (RJG) auf ihrer Webseite. Ungefähr 200 Personen sind diesem spontanen Aufruf gefolgt und demonstrierten gegen die «Polizeigewalt» von gestern Samstag. Die links-autonome RJG hatte auch die verschiedenen «antifaschistischen» Abendspaziergängevon diesem und letztem Wochenende organisiert.

Nach einigen Reden beim Bahnhof marschierten die Protestierenden durch die Marktgasse. Dabei skandierten sie Parolen und zündeten einige Fackeln. Mit einem Schlenker via Casinoplatz und Bellevue erreichte der Demonstrationszug dann den Bundesplatz, wo auch wieder Reden gehalten wurden. Schliesslich löste sich die Demonstration auf der Schützenmatte auf.

Die Polizei hielt sich während der Kundgebung im Hintergrund. «Mit Blick auf die Tatsache, dass mit einer Kontaktperson vor Ort ein Gespräch geführt werden konnte, wurde entschieden, die Kundgebung zu tolerieren», schreibt die Polizei in einer Mitteilung. Man habe den Umzug über eine vorgängig vereinbarte Route gewähren lassen. Die Veranstaltung sei dann auch ohne wesentliche Zwischenfälle verlaufen. Es wurden laut Polizeimitteilung keine Sachbeschädigungen festgestellt.

Wegen der Demonstration war das Bundeshaus vorübergehend nicht zugänglich. Die Türen blieben verschlossen, schreibt ein WOZ-Journalist auf Twitter:

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