150 Aktivisten trafen sich zur «Vorabend-Demonstration»

In der Nacht vor dem «antifaschistischen Abendspaziergang» sind rund 150 Aktivisten durch Bern marschiert.

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Ursprünglich plante die Revolutionäre Jugendgruppe (RJG) erst morgen durch Bern zu ziehen. Doch nachdem Sicherheitsdirektor Reto Nause am Donnerstag angekündigt hat, den geplanten «antifaschistischen Abendspaziergang» nicht zu tolerieren, trafen sich am Freitagabend rund 150 Personen zu einer «Vorabenddemonstration». Diesen «Angriff auf die Meinungsfreiheit» nehme die RJG nicht einfach so hin, schreibt sie auf einem Flyer (siehe rechts). «Wir bestimmen selber, wo und wann wir unseren politischen Protest äussern.»

Die Aktivisten versammelten sich um 21.30 Uhr vor dem Bundeshaus und marschierten in hohem Tempo via Bahnhof zur Reitschule. Dabei wurden Parolen skandiert, Feuerwerk gezündet und Embleme auf Wände gesprüht. Trotz der Ankündigung der Polizei, dass sie am Samstag keine Demonstration dulden werde, hält die RJG an ihrem Aufruf fest. Auf verteilten Flyern wird nach wie vor zum «Abendspaziergang» aufgerufen.

chl/mer

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