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146 Stimmen gaben den Ausschlag

Die Worber Ortsplanungsrevision wurde gestern knapp abgelehnt. Ob das Resultat seine Gültigkeit behält, ist allerdings fraglich. Noch ist eine Beschwerde hängig.

Die Mehrheit des Worber Stimmvolks will unter anderem das Hinderhus nicht überbaut wissen. (Valérie Chételat)
Die Mehrheit des Worber Stimmvolks will unter anderem das Hinderhus nicht überbaut wissen. (Valérie Chételat)

Es war ein knapper Entscheid: Mit 146 Stimmen Differenz haben die Worber Stimmberechtigten die Ortsplanungsrevision (OPR) abgelehnt. Insgesamt wurden 1857 Nein- und 1711 Ja-Stimmen ausgezählt. Das entspricht einem Nein-Stimmen-Anteil von rund 52 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei 44,8 Prozent. Nicht nur das Geschäft an sich bewegte viele Worber dazu, ihre Stimme abzugeben, sondern auch die Wirren, die der Abstimmung vorausgegangen waren. Erst herrschte Unklarheit darüber, ob der Urnengang verschoben werden muss. Nun herrscht weiter Unklarheit darüber, ob das Abstimmungsresultat überhaupt Gültigkeit hat. Bis der Regierungsstatthalter definitiv über eine noch hängige Beschwerde gegen die Abstimmungsbotschaft befindet, hat das Ergebnis nur provisorischen Charakter.

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