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Schulräume werden zu Labors – trotz Schulraum-Mangel

Das Berner Stadtlabor zieht in Räume auf dem Areal der Volksschule Wankdorf.

Kurz vor der Sommerpause hat der Stadtrat rund zehn Millionen Franken für neue Schulraumprovisorien in Form von «Modulbauten» genehmigt. In anderen Quartieren steigen die Schülerzahlen aber offenbar nicht so akut wie im Stadtteil Mattenhof-Weissenbühl: So wird das Amt für Umweltschutz der Stadt Bern (AfU) nächstes Jahr samt Stadtlabor «in Räume der Volksschule Wankdorf» umziehen, wie die Stadt kommuniziert hat. Zurzeit finden Ausschreibungen für neue Fenster, Türen und Wände, Haus- und Elektrotechnik sowie Erdbebensicherheit statt. Kosten sollen die Arbeiten nicht mehr als 5,25 Millionen Franken. «Aufgrund der aktuellen Prognosezahlen für den Schulkreis Breitfeld-Wankdorf können wir nicht die Hand auf Schulräume im Wankdorf legen», sagt Jörg Moor, stellvertretender Leiter des Schulamtes, auf Anfrage. Zudem würden die betreffenden Schulräume nicht mehr von der Volksschule, sondern vom Fachbereich Wirtschaft der Berner Fachhochschule benutzt.

Vom starken Anstieg der Schülerzahlen im Stadtteil Mattenhof-Weissenbühl im Umfang von fünf Klassen sei das Schulamt überrascht worden, sagt Moor. Grossüberbauungen habe es im Einzugsgebiet ja keine gegeben. Womöglich hätten ein Generationenwechsel im Eisenbahnerquartier sowie Zuzüge junger Familien mit eine Rolle gespielt, sagt Moor.

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