Zum Hauptinhalt springen

«Das schadet der Reitschule extrem»

Krawalle, Anschläge auf Veranstaltungen, Angriffe gegen Menschen: Anne Aebi und Jürg Lüdi vom Förderverein Reitschule sind besorgt über die Gewalt. Sie sehen aber auch positive Entwicklungen.

Hochbetrieb: «Die Krwallmacher schlagen zu, wenn die Reitschule verwundbar ist», sagt Anne Aebi.
Hochbetrieb: «Die Krwallmacher schlagen zu, wenn die Reitschule verwundbar ist», sagt Anne Aebi.
Franziska Scheidegger (Archiv), Keystone

Frau Aebi, Herr Lüdi, Sie gehören dem Vorstand des Fördervereins Reitschule an und stehen in ständigem Austausch mit der Ikur, die das Kulturzentrum betreibt. Hat die Reitschule ein Gewaltproblem?Anne Aebi: Gewalt ist kein spezifisches Reitschule-Phänomen, sondern ein gesellschaftliches Problem. Es äussert sich auch im Raum rund um die Reitschule. Aber nicht wegen des Kulturzentrums, sondern wegen der Bahnhofsnähe und der urbanen Brache Schützenmatte. Jürg Lüdi: Als offener, basisdemokratischer Betrieb ist die Reitschule auch für ein Publikum zugänglich, das unter grossem gesellschaftlichem Druck steht. Die Reitschule kämpft mit den Folgen dieses Drucks.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.