Flüchtlinge laden ein zur Tafelgemeinschaft ins Hochfeld

Flüchtlinge und Unterstützer kochen am Samstag für sich und Gäste. Es ist auch ein Ausbruch aus der Isolation.

Tafeln im Hochfeld: Flüchtlinge und Unterstützer kochen am Samstag für sich und Gäste.

Tafeln im Hochfeld: Flüchtlinge und Unterstützer kochen am Samstag für sich und Gäste. Bild: Adrian Moser

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Zusammen essen ist gemütlich, gibt gute Laune, schafft Gemeinschaft. So ist es auch heute Samstag, wenn Flüchtlinge, ehemalige Flüchtlinge und Unterstützer zusammen kochen und Gäste zum Essen einladen. Dennoch ist es nicht nur ein kulinarischer Anlass: Das Essen hat auch eine politische Note, denn es findet bei der Asylunterkunft Hochfeld im Länggassquartier statt. Die spartanische Zivilschutzanlage hat schon oft von sich reden gemacht, die Unterkunft, die nur vorübergehend zur Aufnahme von Flüchtlingen gedacht war und nun zum «Providurium» geworden ist.

Das Essen, einer der wenigen Höhepunkte im ereignisarmen Dasein, ist laut den Veranstaltern des Anlasses oft ein Ärgernis, denn es gebe nicht selten Nahrung, die für die Flüchtlinge fremd sei und von ihren Mägen schlecht vertragen werde. Offenbar hat die Betreiberin der Unterkunft den bestehenden Mahlzeitendienst gekündigt, was aber bisher niemand bestätigt hat. Die Flüchtlinge sollen demnach bald selber Essen zubereiten, doch ­offiziell ist es noch nicht.

Fest steht, dass am Samstag selber gekocht wird. Der Anlass wird von der Aktion Bleiberecht mitorganisiert und soll Beziehungen zwischen der Bevölkerung und den oft isoliert lebenden Flüchtlingen schaffen.

Kochen, essen und verweilen im Hochfeld, bei der Asylunterkunft Hochfeld, Länggassquartier, Samstag ab 15 Uhr, Essen ab 18 Uhr, Kollekte, bitte eigenes Ess­geschirr mitbringen. (Der Bund)

Erstellt: 21.06.2014, 09:53 Uhr

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