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Kulturverbände fordern Marschhalt bei der Kulturförderung

Die Stadt Bern soll sich 
genügend Zeit zur Erarbeitung einer «soliden Kultur­förderungsstrategie» nehmen.

Nicht zufrieden mit dem «dürftigen» Kulturpapier: Christian Pauli, Bekult-Präsident.
Nicht zufrieden mit dem «dürftigen» Kulturpapier: Christian Pauli, Bekult-Präsident.
Franziska Scheidegger

Der Sündenfall ereignete sich diesen Frühling im Berner Stadtparlament. Mit 45 zu 13 Stimmen hatte der Rat ein Postulat zur Förderung des Theaters Matte verabschiedet. Milizpolitiker diskutierten darüber, welchen künstlerischen Wert die Produktionen der Laienbühne haben – oder eben nicht haben. Demnächst wird vielleicht ein neuer Vorstoss zur Unterstützung der Theatertruppe X oder des Malers Y eingereicht. Dabei sollten inhaltliche Kulturdebatten eigentlich von Fachleuten in den Kommissionen und nicht von Laien im Parlament geführt werden.

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