Stadt zieht für das Café am Egelsee vor Gericht

Der Kampf für die Belebung des Quartiers im Osten wird zum juristischen Streit.

Im Sommer 2017 wurde die vom Sattler-Team aus der Länggasse betriebene Bar au Lac von den Quartierbewohnern rege genutzt.

Im Sommer 2017 wurde die vom Sattler-Team aus der Länggasse betriebene Bar au Lac von den Quartierbewohnern rege genutzt.

(Bild: Adrian Moser)

Die Stadt Bern ficht den kantonalen Entscheid zum Egelsee-Café vor dem kantonalen Verwaltungsgericht an. Dies teilte sie am Donnerstagmorgen mit. Am 15. August hatte die kantonale Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVE) entschieden, dass das Café auf dem Gelände des ehemaligen Entsorgungshofs nicht zonenkonform sei, und dass ein öffentliches Interesse an dem Café fehle.

Die Stadt Bern kritisiert den Entscheid. Die während eines Sommers dort geführte Bar au Lac war im Quartier beliebt. Die Quartierbewohner sammelten rund 600 Unterschriften, und demonstrierten im Frühling gar für das Café.

Allerdings wird die Zwischennutzung des Areals seit Beginn von der IG Egelsee hartnäckig mit Einsprachen bekämpft. Wie viele Personen hinter der IG stehen ist unklar. Sie begrüsse aber, dass nun ein unabhängiges Gericht den Entscheid der BVE beurteile, schreibt die IG in einer Medienmitteilung.

nj

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt