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Stadt will mehr Wohnungen im Weyermannshaus

Das Areal im Westen Berns soll sich laut den Plänen der Stadtregierung von der Gewerbezone zu einem dichtbebauten Stadtgebiet mit hohem Wohnanteil verwandeln.

Auf diesem gewerblich genutzten Areal in Weyermannshaus West in Bern soll ein neuer Stadtteil entstehen.
Auf diesem gewerblich genutzten Areal in Weyermannshaus West in Bern soll ein neuer Stadtteil entstehen.
Matthias Nutt

Der Berner Gemeinderat hat das städtebauliche Konzept und die Überbauungsordnung für das Gebiet Weyermannshaus-West verabschiedet. Am Mittwoch begann die öffentliche Mitwirkung, die bis am 4. September dauert, wie die Stadtregierung mitteilte.

Die Stadt Bern plant das Areal in enger Zusammenarbeit mit den Grundeigentümerinnen. Dabei handelt es um die Burgergemeinde Bern und die Post. Die Überbauungsordnung lässt laut Gemeinderat eine hohe Dichte zu, wie sie in der Stadt Bern bisher kaum üblich war. Ein Drittel der Wohnungen soll preisgünstig sein im Sinne der Wohninitiative, welche die Stadtberner Stimmberechtigten im Mai 2014 angenommen haben.

Stadt will «autoarme Entwicklung»

Das Areal ist gut an den öffentlichen Verkehr angebunden, der Gemeinderat strebt daher eine «autoarme Entwicklung» an. Zur Lebensqualität beitragen sollen auch verschiedenartige öffentliche, halböffentliche und private Aussenräume, auch auf den Dachterrassen.

Zum Teil bestehen im Weyermannshaus noch langjährige Baurechte, und verschiedene Gewerbebauten werden weiterhin benützt. Das Gebiet werde sich deshalb über einen längeren Zeitraum entwickeln, heisst es in der Mitteilung des Gemeinderats.

Nach der öffentlichen Mitwirkung folgen als weitere Planungsschritte die Vorprüfung durch den Kanton und die öffentliche Auflage. Die Volksabstimmung ist für 2021 vorgesehen.

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