Stadt Bern erwägt Werbeverbot für Flugreisen

Auf Stadtberner Boden sollen Werbeplakate für Flugreisen und Autos verboten werden. Der Gemeinderat sympathisiert mit dem Anliegen der eingereichten Motion.

Auf öffentlichem Grund sollen keine Plakate mehr hängen, die für Autos oder Fluggesellschaften werben (Symbolbild).

Auf öffentlichem Grund sollen keine Plakate mehr hängen, die für Autos oder Fluggesellschaften werben (Symbolbild).

(Bild: Raphael Moser)

Der Gemeinderat hat Sympathien für die Motion der Jungen Alternative (JA!). Darin gefordert wird ein Werbeverbot für Flugreisen und Autos. Mit der Umsetzung hat er es allerdings nicht eilig. Er möchte den Vorstoss nur in der unverbindlichen Form des Postulats entgegennehmen und sich für den Prüfungsbericht Zeit bis Ende 2026 nehmen.

Zur Begründung schreibt er, die zurzeit geltenden Plakatierungskonzessionen liefen erst 2027 aus. Die JA!-Forderung könne allenfalls im Rahmen der nächsten Konzessionsvergabe aufgenommen werden.

Die Stadträtinnen Eva Krattiger und Seraina Patzen sind der Meinung, dass Fliegen und Autofahren aufgrund des Klimawandels «unter keinen Umständen gefördert werden dürfen». Der Gemeinderat solle deshalb auf öffentlichem Grund keine Plakate mehr zulassen, mit denen für Flugreisen, Fluggesellschaften und Autos geworben werde. Werbungen zum Beispiel für Urlaub in fernen Ländern seien zudem mit einem Warnhinweis zu versehen, wonach Fliegen der Umwelt und damit auch der Gesundheit dieser und künftiger Generationen schweren Schaden zufüge.

cgg/sda

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