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«Sie sollen nicht integriert werden»

Sicherheitsdirektor Philippe Müller (FDP) verteidigt die Umplatzierung der abgewiesenen Asylsuchenden. Sie würden nicht verfolgt und müssten das Land verlassen.

Niemand werde in den Rückkehrzentren eingesperrt, sagt Sicherheitsdirektor Philippe Müller.
Niemand werde in den Rückkehrzentren eingesperrt, sagt Sicherheitsdirektor Philippe Müller.
Adrian Moser

Herr Müller, Kirchgemeinden und Flüchtlingshelfer kritisieren, dass abgewiesene Asylsuchende in Rückkehrzentren umziehen müssen. Dies sei unmenschlich. Was sagen Sie dazu?

Das ist unzutreffend. Ich habe kürzlich die Unterkunft in Biel besucht. Sie wird im Juni ihren Betrieb als Rückkehrzentrum aufnehmen, wird aber schon heute als gemischtes Zentrum geführt. Das heisst, es hat bereits heute Nothilfebezüger inklusive Familien dort. Und in Aarwangen und im Eschenhof waren auch schon in früheren Jahren nur Nothilfebeziehende untergebracht. Ich kann Ihnen versichern: Die Menschen bekommen dort alles, was sie brauchen: Unterkunft, Kleider, medizinische Versorgung, Krankenversicherung und so weiter. Es ist also nicht so – wie behauptet wird –, dass man «von 8 Franken im Tag leben» muss.

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