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«Sie müssen Sanktionen gegen renitente Familien durchsetzen»

Andreas Geringer ist der bekannteste Vermittler im Streit um Tansitplätze. Nun übt er scharfe Kritik an den ausländischen Fahrenden sowie am Kanton Bern.

Christian Zellweger
Fahrende auf dem Rasthof Wileroltigen im Frühling 2019 – und ein textiles Zeichen gegen den geplanten Transitplatz in der Nachbarschaft.
Fahrende auf dem Rasthof Wileroltigen im Frühling 2019 – und ein textiles Zeichen gegen den geplanten Transitplatz in der Nachbarschaft.
Raphael Moser

Es war ein überraschender Auftritt: Andreas Geringer, einer der bekanntesten Schweizer Fahrenden, nahm vergangene Woche an einer Parteiversammlung der Berner SVP teil. Dabei war es ausgerechnet die Junge SVP, welche über 11000 Unterschriften sammelte für ein Referendum gegen den geplanten Transitplatz für ausländische Fahrende in Wileroltigen. So kommt nun der Kredit über 3,3 Millionen vors Volk. Geringer hatte sich als Präsident des Verbandes Sinti und Roma Schweiz (VSRS) in den letzten Jahren intensiv für den Bau eingesetzt. Und Geringer war auch an der erfolgreichen Klage gegen die Junge SVP beteiligt, die in Inseraten Fahrenden diffamierte.

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