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Sie begegnen dem Nichts mit Lärm

Gut möglich, dass da das eine oder andere Champagner-Glas ins Zittern gerät: Am Dienstagabend wird die Finster-Band Darkspace mit dem Musikpreis des Kantons Bern ausgezeichnet.

Eine Band, die aus dem Rahmen fällt: Konzerte von Darkspace waren lange Zeit so selten wie eine Sonnenfinsternis, und ihre Songs heissen alle gleich.
Eine Band, die aus dem Rahmen fällt: Konzerte von Darkspace waren lange Zeit so selten wie eine Sonnenfinsternis, und ihre Songs heissen alle gleich.
zvg

Wenn am Dienstagabend fünf auserwählten Exponenten des bernischen Musikschaffens der kantonale Musikpreis überreicht wird, dürfte während der musikalischen Vorstellung eines Preisträgers ziemliche Verwirrung unter der Festgesellschaft entstehen.

Eher nicht zu befürchten ist solcherlei im Falle der verdienstvollen Oboistin Katharina Suske, die seit Jahren die Barockmusikszene Berns befruchtet. Auch nicht bei Resli Burri, dem wendigen Alleskönner, oder dem Ensemble Proton, das den Kanton seit Jahren mit neumusikalischem Halsbrechertum beglückt. Reibungslos dürfte auch die Kürung des Nachwuchspreisträgers Nicolas Wolf vonstattengehen, der immerhin schon auf die aparte Idee gekommen ist, einen Boxmatch zu betrommeln.

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