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Schwimmhalle kommt vors Volk

Im November können die Stimmberechtigten der Stadt Bern über die neue Schwimmhalle an der Urne entscheiden.

So soll die geplante Schwimmhalle künftig aussehen.
So soll die geplante Schwimmhalle künftig aussehen.
zvg

Die Stadtberner Stimmberechtigten können im November über den Bau einer 50-Meter-Schwimmhalle im Neufeld entscheiden. Der Berner Stadtrat hat am Donnerstag die beiden Abstimmungsvorlagen mit nur einzelnen Gegenstimmen verabschiedet.

Die eine Vorlage dreht sich um den Baukredit von 75,5 Millionen Franken und um den Erwerb der benötigten Flächen im Baurecht, die andere um die Änderung des Zonenplans. Das Projekt geht auf eine im Jahr 2015 angenommene Initiative der FDP zurück. Die drei Hallenbäder der Stadt Bern sind oft überbelegt. Nach Angaben des Gemeinderat werden mindestens doppelt so viele Schwimmbahnen benötigt wie aktuell vorhanden. Die neue Halle soll drei Becken enthalten. Das 50-Meter-Becken umfasst zehn Bahnen. Hinzu kommen ein Lernschwimmbecken und ein Mehrzweckbecken mit Sprunganlage.

Damit die Schwimmhalle gebaut werden kann, müssen bestehende Sportanlagen verschoben werden. So sollen die Tennisfelder nach Westen rücken. Das vom FC Länggasse genutzte Naturrasenfeld wird in ein kleineres beleuchtetes Kunstrasenfeld umgebaut. Neu positioniert werden auch die erst kürzlich fertiggestellten Uni-Sportfelder. Die beiden Abstimmungsvorlagen fanden im Stadtrat eine breite Mehrheit. Widerstand kam von der Freien Fraktion mit Alternativer Linken, Grün-Alternativer Partei (GaP) und Partei der Arbeit. Deren Sprecher Luzius Theiler (GaP) rief dazu auf, angesichts des Klimawandels nichts zu bauen, was nicht unbedingt nötig sei.

SDA/cse

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