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Start im neuen Pestalozzi

Seit Montag ist der Neubau beim Pestalozzi-Schulhaus im Mattenhof in Betrieb. Trotz gelungenem Bau ist die Stadt nicht ganz zufrieden.

Der Erweiterungsbau des Schulhauses Pestalozzi wurde am Montagmorgen eingeweiht.
Der Erweiterungsbau des Schulhauses Pestalozzi wurde am Montagmorgen eingeweiht.
Marco Raho

Der Rasen ist frisch, die Mauer auf dem Spielplatz noch unbewachsen und im Foyer riecht es nach frischem Beton. Mit dem Schulstart gestern ist in das neu gebaute Schulhaus Pestalozzi II Leben eingekehrt. Als Vertreter der Stadt haben Stadtpräsident Alec von Graffenried (GFL), die Direktorin für Bildung Franziska Teuscher (GB) und der Stadtbaumeister Thomas Pfluger der Schulleitung das Haus an der Weissensteinstrasse übergeben. «Ich freue mich sehr, dieses Schulhaus heute, am ersten Schultag einzuweihen», begrüsste der Stadtpräsident die Anwesenden.

13 neue Klassen

10'806 Schülerinnen und Schüler starteten heute in Bern ins neue Schuljahr. Davon 1083 Kinder zum allerersten Mal. Die Anzahl Schulkinder in der Stadt Bern hat gegenüber letztem Sommer um 293 Kinder zugenommen. «Besonders hier im Stadtteil drei haben wir jedes Jahr ein sehr hohes Schülerwachstum», sagt Teuscher.

Einblick in das neue Schulhaus. (Quelle: Instagram Stadt Bern: instagram.com/stadtbern)

Um den erneuten Zuwachs abdecken zu können, sind 13 neue Schulklassen eröffnet und fünf zusätzliche Schulanlagen in Betrieb genommen worden: die Schulanlage Burgfeld, die Volksschule Marzili, der Ergänzungsneubau Pestalozzi II, der Ergänzungsneubau Pavillon Stapfenacker sowie als Zumiete der Kindergarten am Elfenauweg 73. «Mit Pestalozzi II wollen wir die Verdichtung voranbringen und zeigen, dass auch auf kleinem Raum gute Neubauten möglich sind», sagt von Graffenried.

Die Aussenansicht des Schulhauses. Bild: Marco Raho
Die Aussenansicht des Schulhauses. Bild: Marco Raho

«Die Lehrkräfte freuen sich sehr, hier in das neue Schuljahr starten zu können», sagt die Schulleiterin Jacqueline Lanz. «Ich bin gespannt auf ihre Rückmeldungen», meint Teuscher dazu. Rückmeldung von den Schülerinnen und Schülern gab es bereits am ersten Schultag. «Was gefällt euch hier am besten?», fragte Teuscher die 1.- und 2.-Klässler, die in ihrem Klassenzimmer im Kreis sassen. «Alles!», riefen diese begeistert.

Keine 30er-Zone

Sechs Mischklassen mit je 24 1.- und 2.-Klässlern werden im Pestalozzi-II-Schulhaus unterrichtet. Der Neubau gehört zum bestehenden Schulhaus Pestalozzi, welches die Kinder auch besuchen, wenn sie in Fachräumen unterrichtet werden. Getrennt werden die Häuser von der Weissensteinstrasse. «Ampeln, Fussgängerstreifen, Hinweistafeln und Tempo-Blitzer – wir haben alle möglichen Sicherheitsmassnahmen ergriffen», erklärt Teuscher. «Gerne hätten wir die Strasse zur 30er-Zone umgewandelt, doch der Kanton lehnte eine Bewilligung ab.» Fürs Mittagessen können die Kinder jedoch im eigenen Haus bleiben. Während im Pestalozzi I selber gekocht wird, wird das Pestalozzi II vom Catering des Zieglerspitals beliefert.

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