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Schreckgespenst verhilft Teuscher im Stadtparlament zum Sieg

Um eine gewinnorientierte Firma zu verhindern, ist das Berner Stadtparlament im Asylbereich zu vielem bereit.

Erreichen Flüchtlinge die Integrationsziele nicht, kommt das die Stadt Bern teuer zu stehen.
Erreichen Flüchtlinge die Integrationsziele nicht, kommt das die Stadt Bern teuer zu stehen.
Valérie Chételat

Am Ende stellte sich das Berner Stadtparlament hinter die Defizitgarantie in der Höhe von 3,36 Millionen Franken für Massnahmen zur beruflichen Integration von Flüchtlingen. In der Ratsdebatte vom Donnerstagabend wurde aber rasch deutlich: Die Lust, im Asylbereich als regionaler Partner des Kantons zu fungieren, hat angesichts der Konditionen deutlich nachgelassen. So ist die Entgeltung des Kantons für die Integrationsmassnahmen erfolgsabhängig. Dabei hat die Stadt wenig Einfluss darauf, «dass genügend Stellen auf dem Arbeitsmarkt vorhanden sind», wie GFL-Sprecherin Francesca Chukwunyere sagte. «Ein weiteres Mal müssen wir Aufgaben finanzieren, die eigentlich in der Zuständigkeit des Kantons liegen», ergänzte Nora Krummen, Sprecherin der SP/Juso-Fraktion.

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