Schilthornbahn verzichtet auf Beschwerde

Die Schilthornbahn will nicht auf rechtlichem Weg versuchen, doch noch eine Bewilligung für ein Förderband für Touristen zu bekommen.

Der Landschaftsschutz Schweiz hat gegen das illegale Förderband auf dem Schilthorn Einsprache erhoben.

Der Landschaftsschutz Schweiz hat gegen das illegale Förderband auf dem Schilthorn Einsprache erhoben.

(Bild: Franziska Rothenbühler)

Naomi Jones

Die Schilthornbahn verzichtet auf den juristischen Weg, um doch noch eine Bewilligung für ein Förderband für Touristen am Ende des Thrill Walks zu erhalten. Gestützt auf ein Gutachten des kantonalen Amtes für Gemeinden und Raumordnung (AGR) lehnte die Gemeinde Lauterbrunnen Anfang Mai das nachträglich eingereichte Baugesuch ab. Denn das Förderband befand sich ausserhalb der Bauzone. Nun muss es vollständig rückgebaut werden.

Das Thema sei aber nicht ad acta gelegt, sagt der Direktor der Bahn Christoph Egger. Gemeinsam mit anderen Bergbahnen suche er den Kontakt zu den Behörden, um festzulegen, was in den Zonen touristischer Intensivnutzung gebaut werden dürfe. Das Gebiet rund um das Birg, wo die Schilthornbahn ihr Förderband gebaut hatte, befindet sich laut Egger in einer solchen Zone. Diese ist jedoch ausserhalb der Bauzone. Um das Gebiet aber touristisch zu vermarkten, möchte die Bahn dort auch bauen können.

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