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«Wir müssen den Autoverkehr jetzt auch tatsächlich reduzieren»

Die Stadtberner Verkehrsdirektorin Ursula Wyss erachtet die Kritik der Gewerbetreibenden an den Temporeduktionen für überholt. Und sie erklärt, wie Autofahrer von der Fahrt in die Stadt abgehalten werden können.

Die Verkehrsdirektorin der Stadt Bern, Ursula Wyss, findet nicht, dass vor jedem Laden ein Parkplatz sein muss.

Die Verkehrsdirektorin der Stadt Bern, Ursula Wyss, findet nicht, dass vor jedem Laden ein Parkplatz sein muss.

(Bild: Adrian Moser)

Frau Wyss, Sie waren mit dem ­Gemeinderat in Palermo. Konnten Sie den Italienern etwas beibringen?
Nein (lacht), das war aber auch nicht das Ziel der Reise. Die Schwerpunkte lagen bei der Mafiabekämpfung und der Migration; aber selbst aus verkehrspolitischer Perspektive war die Reise interessant. So hat Palermo vor vier Jahren zwei grosse Hauptverkehrsachsen mitten in der Innenstadt in Fussgängerzonen umgewandelt. Verkehrsberuhigung ist also in fast allen Städten ein Thema – selbst dort, wo man es in der Schweiz wohl nicht so vermuten würde.

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