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Rot-grünes Machtbündnis in der Stadt Bern zeigt Risse

In der Stadtberner SP brodelt es: Einige Politiker wollen die Partei von Stadtpräsident Alec von Graffenried vom Wahlbündnis ausschliessen.

Nach der Wahl 2016 demonstrierten Ursula Wyss, Alec von Graffenried, Michael Aebersold und Franziska Teuscher (von links) noch Einheit.
Nach der Wahl 2016 demonstrierten Ursula Wyss, Alec von Graffenried, Michael Aebersold und Franziska Teuscher (von links) noch Einheit.
Andreas Blatter

Wenige Monate vor den Stadtberner Wahlen stellt die SP die Bündnisfrage: «Die Parteiführung soll auf die Weiterführung des Wahlbündnisses mit der Grünen Freien Liste (GFL) verzichten», heisst es in einem Antrag der SP-Sektion Bern-Süd, der dem «Bund» vorliegt.

Stattdessen sei einzig mit dem Grünen Bündnis (GB) eine Koalition anzustreben – dies würde das Ende von Rot-Grün-Mitte bedeuten, das seit einem Vierteljahrhundert Wahlerfolge garantiert. Zwischen SP und GB gebe es «wenige politische Differenzen», heisst es in der Begründung des Antrags. Die GFL hingegen vertrete «teilweise andere Positionen».

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