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Rickli-Song: Es war keine sexuelle Belästigung

In einem Song forderten Berner Rapper die SVP-Politikerin Natalie Rickli zu Oralsex auf. Sexuelle Belästigung sei das nicht, sagt das Bundesgericht.

Natalie Rickli wehrt sich gegen die üblen Beschimpfungen durch die Berner Rapper.
Natalie Rickli wehrt sich gegen die üblen Beschimpfungen durch die Berner Rapper.
Laurent Crottet

Vier Musiker und eine Musikerin aus dem Umfeld des Berner Rap-Kollektivs Chaostruppe haben Natalie Rickli (SVP) in einem Lied aufs Übelste beschimpft und zu sexuellen Handlungen aufgefordert. Die ehemalige Nationalrätin und heutige Zürcher Regierungsrätin erstattete daraufhin Strafanzeige. Nun hat das Bundesgericht entschieden, dass der Song zwar beleidigend, aber keine sexuelle Belästigung sei. Gleichzeitig hat das Gericht den Fall zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückgeschickt.

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