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Regula Rytz holt am meisten Panaschierstimmen

Nationalrätin und Grüne-Präsidentin Rytz holte im Kanton Bern über 46'000 Stimmen auf anderen Listen. Damit liegt sie in der Statistik knapp vor SP-Mann Matthias Aebischer.

Regula Rytz hatte am Wahlsonntag wahrlich Grund zur Freude: Ihre Partei gewann zwei Sitze im Kanton Bern. Rytz selbst erhielt am meisten Stimmen von anderen Listen.
Regula Rytz hatte am Wahlsonntag wahrlich Grund zur Freude: Ihre Partei gewann zwei Sitze im Kanton Bern. Rytz selbst erhielt am meisten Stimmen von anderen Listen.
Adrian Moser

Bei den Nationalratswahlen vom 20. Oktober 2019 hat die grüne Nationalrätin Regula Rytz am meisten Panaschierstimmen erhalten. Konkret sammelte Rytz 46'619 listenfremde Stimmen.

Am zweitmeisten Panaschierstimmen, nämlich 44'069, konnte SP-Nationalrat Matthias Aebischer auf sich vereinigen, wie die am Donnerstag vom Kanton Bern publizierte Panaschierstatistik zeigt. Hinter Aebischer folgt auf Rang drei mit 36'746 Panaschierstimmen die Freisinnige Christa Markwalder.

Unter die ersten zehn schafften es auch die beiden Grünliberalen Jürg Grossen und Kathrin Bertschy. Beatrice Simon (BDP) folgt auf Rang elf. Der erste SVP-Kandidat folgt mit Nationalrat Albert Rösti auf Rang 17. Zwei Plätze dahinter liegt SVP-Nationalrat Werner Salzmann.

Ebenfalls unter den besten 20 Panaschier-Kandidaten findet sich Armin Capaul, der Vater der Hornkuh-Initiative.

Ganz am Ende der Liste rangieren vorwiegend Kandidatinnen und Kandidaten von neuen oder kaum bekannten Gruppierungen wie etwa «Die liebe, sehr sehr liebe Partei». Ob Kandidatinnen und Kandidaten über die Parteigrenzen hinaus Support erhalten, könnte auch für den zweiten Wahlgang für den Ständerat am 17. November von Interesse sein. Antreten werden ein rot-grünes Ticket mit Regula Rytz und Hans Stöckli (SP/bisher) sowie ein bürgerliches Ticket mit Werner Salzmann und Christa Markwalder.

Ständerat Hans Stöckli gilt als gemässigter Linker, der auch über die Parteigrenzen hinaus Stimmen zu generieren vermag.

(SDA)

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