Zukunft des Seilparks Gantrisch ist ungewiss

Der Wintersturm Burglind hat den Seilpark Gantrisch vor einem Monat stark beschädigt. Wie es nun weitergeht, ist noch nicht geklärt.

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Anfangs Januar fegte der Wintersturm Burglind über die Schweiz und hinterliess vielerorts ein Bild der Verwüstung. So auch im Seilpark Gantrisch. Ganze Bäume, an denen Plattformen des Parks befestigt waren, riss der Wind aus dem Boden. Der Schaden war so gross, dass für Betreiber Rolf Ryser damals schon klar war, dass die geplante Saisoneröffnung an Ostern verschoben werden muss.

Einen Monat später weiss Ryser immer noch nicht, wann der Seilpark Wiedereröffnung feiern kann. Um die Zukunft des Parks zu planen, wurde nun eine Projektgruppe gegründet, die von regionalen Playern aus den Bereichen Wald und Tourismus begleitet wird.

Nun werden Punkte abgeklärt, die für das Fortbestehen des Parkes essentiell sind. «Es muss geprüft werden, wie viele gesunde Bäume hier noch zur Verfügung stehen», sagt Ryser. Falls es zu wenige wären, denkt er über einen Umzug des Parks nach. «Wir haben auch alternative Standorte in der Region im Auge.» Wenn alle Pläne fehlschlagen würde, hält sich Ryser auch die Schliessung als Option offen, «aber das ist natürlich nicht das Ziel».

Mitte März wird die Projektgruppe für ein erstes Treffen zusammenkommen. Ryser ist zuversichtlich, dass er dann «recht konkret» über die Zukunft des Seilparks Auskunft geben kann. Doch bereits jetzt schweben ihm gewisse Dinge vor. «Der Park soll eine starke Ausstrahlung für die Region haben.» Er solle für alle Altersgruppen etwas bieten können. Der Seilpark hätte in diesem Sommer sein 15-jähriges Bestehen feiern sollen.

mer

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