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Zollikofen sagt Ja 
zu neuen Kindergärten

Die sanierungsbedürftigen Kindergärten am Lindenweg haben bald ausgedient. Die Stimmbürger haben sich für einen Neubau ausgesprochen.

Am Sonntag hat sich das Zollikofener Stimmvolk für einen neuen Kindergarten entschieden.
Am Sonntag hat sich das Zollikofener Stimmvolk für einen neuen Kindergarten entschieden.
Stefan Anderegg

Gemeinderat Joseph Crettenand (SVP) zeigte sich am Sonntag «sehr erfreut». Zollikofens Stimmberechtigte sprachen sich mit 2506 Ja zu 937 Nein für neue Kindergärten auf der Häberlimatte aus – ein Ja-Stimmen-Anteil von 72,8 Prozent. Der bewilligte Kredit beläuft sich auf 4,05 Millionen Franken. Die Stimmbeteiligung betrug 52,8 Prozent. Der Neubau im Minergiestandard wird Platz bieten für fünf Kindergartenklassen. «Damit können wir an einem idealen Standort eine zeitgemässe Infrastruktur bieten», sagt Crettenand, Vorsteher des Bau- und Umweltdepartements. Um Zeit zu gewinnen, hat die Gemeinde unter Vorbehalt des Abstimmungsresultats die Architekturdienstleistungen für den Neubau bereits ausgeschrieben. Noch vor Weihnachten soll laut Crettenand feststehen, welche «drei bis fünf Architekturbüros» in die engere Wahl kommen. Im Frühling soll ein Projekt ausgewählt werden. Läuft alles nach Plan, so will die Gemeinde nächsten Sommer oder Anfang Herbst mit dem Bau beginnen. Das Budget von 4,05 Millionen Franken könnte dabei zu einer «grossen Herausforderung» werden. Die Kostenschätzung geht von einer Genauigkeit von plus/minus 25 Prozent aus, da das konkrete Bauprojekt noch nicht ausgearbeitet ist. Ein Bau für eine Kindergartenklasse komme durchschnittlich auf rund 800'000 Franken zu stehen, sagt Crettenand. Der Kredit entspreche also den Erfahrungswerten. Damit die Kosten nicht aus dem Ruder laufen, will die Gemeinde das Projekt eng begleiten. Im Idealfall wird das mehrstöckige Gebäude im August 2016 bezugsbereit sein. Der Neubau trägt dem voraussichtlichen Anstieg der Kinderzahlen Rechnung. Am derzeitigen Standort am Lindenweg werden vier Klassen geführt. Im Parlament wurde angeregt, die Lindenweg-Parzelle zu verkaufen, sobald diese nicht mehr benötigt wird.

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