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Worb als erzwungener Pionier der inneren Verdichtung

Weil die Worber kein Kulturland opfern wollten, erlitt die Ortsplanung 2011 Schiffbruch. Jetzt nimmt die Gemeinde einen neuen Anlauf.

Das Feld an der Rüfenachter Breitfeldstrasse, das bei der letzten Ortsplanungsabstimmung 2011 eingezont werden sollte.
Das Feld an der Rüfenachter Breitfeldstrasse, das bei der letzten Ortsplanungsabstimmung 2011 eingezont werden sollte.
Valérie Chételat

Einen freudschen Versprecher leistete sich der Worber Gemeindepräsident, als er von den «Betroffenen» der neuen Ortsplanung sprach. Denn eigentlich liess Niklaus Gfeller (EVP) beim Medientermin vom Mittwoch nichts unversucht, die Bürger als «Mitwirkende» bei der Neuauflage der 2011 an der Urne gescheiterten Ortsplanung darzustellen. «Es geht für Worb um sehr viel», begründete Gfeller die Dringlichkeit einer totalrevidierten Ortsplanung. Die Gemeinde, deren Einwohnerzahl seit 1990 bei etwas über 11'000 stagniert, will laut Gfeller um 50 Personen pro Jahr wachsen. Worb erhofft sich durch Zuzüger eine Entspannung der finanziellen Lage. Nur knapp haben die Stimmbürger 2014 einer den roten Zahlen geschuldeten Steuererhöhung zugestimmt.

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