Zum Hauptinhalt springen

Wohnstrategie 2030 will Familien und Junge nach Thun locken

Die Thuner Bevölkerung altert stark. Deshalb möchte die Stadtregierung die Zuwanderung von Familien und jungen Erwachsenen fördern.

Die Stadt Thun wünscht sich auch für ihre Spielplätze mehr Kinder und mehr Familien wie auch generell mehr junge Menschen, die das Stadtleben auffrischen.
Die Stadt Thun wünscht sich auch für ihre Spielplätze mehr Kinder und mehr Familien wie auch generell mehr junge Menschen, die das Stadtleben auffrischen.
Adrian Moser

Das ist eines der Ziele der Wohnstrategie 2030, die der Gemeinderat am Montag präsentierte.

Das Papier wird nun Parteien, Quartieren und ausgewählten Organisationen vorgelegt. Die Konsultation läuft bis Juni. Ende August soll die Wohnstrategie definitiv verabschiedet werden.

Vergleiche mit anderen Städten zeigen, dass die Thuner Bevölkerung stark altert. Der Anteil der Älteren nimmt stetig zu, während Familien mit Kindern in die umgebenden Landgemeinden abwandern.

Ein weiteres Merkmal ist, dass Thun eine breite und stabile soziale Mittelschicht aufweist - wobei Einkommen und Steuerkraft der Bevölkerung insgesamt unterdurchschnittlich sind.

Bis 2030 erwartet Thun ein Wachstum von etwa zwölf Prozent. Diese Zuwanderung sei eine Chance, findet der Gemeinderat - das Ziel sei, vermehrt Junge und Familien anzulocken. Andererseits gelte es, die Wohnbedürfnisse der älteren Bevölkerung ausreichend abzudecken.

Die Stadtregierung möchte deshalb das Wohnungsangebot gezielt ausbauen und dabei vermehrt mit privaten Akteuren und Anbietern auf dem Wohnungsmarkt zusammenarbeiten. Für den Wohnungsbau will die Stadt auch eigene Grundstücke zur Verfügung stellen.

Der Erneuerung der Wohnbaugenossenschaften komme dabei eine grosse Bedeutung zu, betont der Gemeinderat. Heute bieten die 17 Thuner Wohnbaugenossenschaften mehr als zehn Prozent des Wohnungsbestandes an. Mittelfristig sind laut Stadtregierung aber grosse Anstrengungen nötig, um die genossenschaftlichen Wohnungen zeitgemäss weiterzuentwickeln.

SDA/lim

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch