Zum Hauptinhalt springen

Weihnachtliche Spitalbilanz: Alkoholvergiftungen und Knochenbrüche

Für das Spital Netz Bern war Heiligabend ein durchschnittlicher Arbeitstag. Es gab einige Knochenbrüche und viele Patienten, die zu viel getrunken haben.

Die Spitäler im Kanton Bern hatten an Heiligabend nicht überdurchschnittlich viel zu tun.
Die Spitäler im Kanton Bern hatten an Heiligabend nicht überdurchschnittlich viel zu tun.
Keystone

Während die meisten an Heiligabend zuhause mit ihren Familien feiern, wird im Notfallzentrum für Erwachsene des Inselspitals gearbeitet. Dieses Jahr kümmerte sich die Angestellten um 112 Patienten. Vier von ihnen waren schwer verletzt. Was dabei auffiel: Viele Patienten suchten das Notfallzentrum auf, weil sie Probleme mit dem Verdauungstrakt hatten, schreibt das Inselspital in einer Mitteilung. Alkohol sei jedoch kein grosses Thema gewesen.

Etwas weniger gab es in der Kinderabteilung zu tun. 61 Kinder landeten im Notfallzentrum, was etwa dem normalen Tagesdurchschnitt entspreche, heisst es in der Mitteilung. Neben Atemwegerkrankungen, Verbrennungen und Hirnerschütterungen gab es auch einen Fall von Alkoholvergiftung.

Wenige Blutentnahmen

Aus dem Tiefenauspital gibt es einen unterdurchschnittlichen Wert zu vermelden: Das Team verzeichnete lediglich zwei polizeiliche Blutentnahmen, was für einen Feiertag eher wenig sei.

Dafür gab es im Zieglerspital einiges zu tun. Das Team musste sich um 30 Patienten kümmern, was eher einem strengen Notfalltag entspreche. Viele Patienten sind gestürzt und mussten im Gipszimmer behandelt werden.

Mit insgesamt 29 Patienten hatte das Team des Spitals Aarberg eher einen ruhigen Arbeitstag. Die meisten Patienten klagten über Magen-Darm- und Atemwegserkrankungen. Das Spital Riggisberg verzeichnete relativ viele Alkoholvergiftungen. Patienten, die auf Schnee oder Eis ausgerutscht sind, gab es dafür keine.

pd/mer

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch