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Warum Bern Ostermundigen verschmähte

Geldnot führte dazu, dass Ostermundigen 1913 fast zeitgleich mit Bümpliz ein Gesuch um Fusion mit Bern stellte. Heute wird erneut über einen Zusammenschluss diskutiert.

Ostermundigen um 1920 auf einer kolorierten Postkarte des Fotografen Robert Deyhle.

Ostermundigen um 1920 auf einer kolorierten Postkarte des Fotografen Robert Deyhle.

(Bild: Staatsarchiv des Kantons Bern)

Simon Wälti

Im Kanton Bern war der Fusionstrend zuletzt nicht sehr ausgeprägt, verschiedene Projekte mit mehreren Gemeinden scheiterten. Der Regierungsrat versucht nun, das Feuer wieder zu entfachen. Gemeindedirektor Christoph Neuhaus (SVP) stellte jüngst eine neue Strategie vor, nach der die Zahl der Gemeinden im Kanton deutlich verringert werden soll. Eine Reduktion von zurzeit 347 Gemeinden auf 100 bis 150 würde wesentliche Vorteile bringen, schreibt der Regierungsrat. Und auch Stadtpräsident Alec von Graffenried (GFL) verfolgt wie der Verein Bern neu gründen das Projekt, Bern über Fusionen grösser und einflussreicher, aber auch wirtschaftlich leistungsfähiger zu machen.

Der Bund

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