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Von Männern für Männer

Männer gehen auf ihre Art mit Problemen um. Zwei Berner Theologen zeigen nun Wege auf, wie Seelsorgerinnen und Seelsorger Männer erreichen können.

Christoph Morgenthaler (links) und David Kuratle wissen: Männer sitzen sich nicht gerne direkt gegenüber.
Christoph Morgenthaler (links) und David Kuratle wissen: Männer sitzen sich nicht gerne direkt gegenüber.
Valérie Chételat

Es sind doch die Frauen, die benachteiligt sind und besondere Aufmerksamkeit benötigen. Und nun veröffentlichen die beiden Berner Theologen David Kuratle und Christoph Morgenthaler ein 250 Seiten starkes Werk mit dem Titel «Männerseelsorge». Wozu eigentlich? Es sei in dem Sinn kein männerpolitisches Buch, sagt Kuratle, «unser Anliegen ist ein seelsorgerliches». Und es sei keineswegs das Ziel des Buchs, die Verhältnisse umzukehren. Zudem, sagt Morgenthaler, sei das Thema Männerseelsorge in dreissig Jahren Männerbewegung kaum je einmal behandelt worden.

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